Band 
Zweite Abtheilung.
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Folge einzelner Gebilde lässt man bin und wieder statthabende Abweichungen, Unterbrechungen und örtliche Stö-rungen unbeachtet, im Ganzen ziemlich dieselbe an denverschiedenen Gehängen des so denkwürdigen Berges, undin der Mitte scheinbaren Gewirres ist stets diesen oder je-nen Lagen ihr Regelrechtes mehr erhalten worden. Dietertiäre Formation besteht ans Schichten von dünn-blättrigemzum Theil bituminösem Mergel, von Kalk, kieseligem Kalkund von quarzigem Sandstein , welche ohne bestimmte 1 olgewechselnd mit einander auftreten. Mergel und Kalke , fes-terer von häufigen gewundenen Röhren - artigen Weitungendurchzogen, enthalten Limneus, Planorbis, Helix, Paludina,Polamides, Cy clas und Cypris , die Mergel zumal sind stel-lenweise überreich an der zulezt genannten Versteinerung.Ferner trillt man in jenen Felsarten Säugethier - Gebeineuntergegangenen Geschlechtern angehörend, Abdrücke vonFischen und Ueberbleibsel von Vögeln und, so namentlich inder Etouaires - Schlucht, fossile Eier. Unmittelbar auf dastertiäre Gebilde, dessen Schichten schwaches Fallen, meistgegen W.S.W. zeigen, folgt eine Lage von Sand und vonquarzigen und Basalt - Rollstücken , als ständige Bedeckungjener Formation, nur der Stärke nach mehl' oder wenigerungleich und hin und wieder durch spätere Katastrophenzerstört. Die Ablagerung, bei 15 F. und darüber mächtig,besteht aus wechselnden Schichten von gröberin Gruss undvon feinerem Sand. Hierauf folgt Basalt von einer zweitenSandschicht mit zahlreichen Geschieben bedeckt. Durch diezu mehreren Malen sich wiederholenden Rollstücke-Ablage-rungen , in denen man übrigens wenig Regelvolles erkennt,durch sie und mehr noch durch die gering mächtigen unduicht weit erstreckten Sandstreifen, zwischen solchen Mas-setl auftretend, erhält das Berg-Ganze indessen mitunter dastäuschende Ansehen eines Geschichteten. Eine dritte Lagevon Rollstiicken primitiver' Gesteine , wechselnd von 3 und4 Zoll bis zu i Zoll Durchmesser, oft noch kleiner, und mit

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