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herrschen Süsswasser-Kalk und Mergel. KalkigeQuellen, welche das Becken in grosser Zahl aufzuweisenhat und die ohne Zweifel bereits vorhanden waren als dievulkanischen Mächte mit höchster Intensität wirkten, be-dingten das Entstehen jener Ablagerungen. Man vermisstin diesem Gebiete alle älteren kalkigen Massen; ringsum sinddie Limagne-Gesteine von vulkanischen oder von primitivenF elsmassen eingeschlossen und unmittelbar auf denselbennehmen sie ihre Stelle ein *.
Die Mächtigkeit des Kalkes und der ihm verbunde-nen andern diluvianisehen Gebilde lässt sich nicht wohl imAllgemeinen bestimmen; mitunter beträgt dieselbe jedochüber 600 Fuss. Als grösste Erhabenheit, welche der Kalkin Auvergne erreicht, gibt Ramond das Dorf Cournol an;Croizet und Jobert wollen ihn in noch beträchtlichererHöhe unfern St. Nectaire getroffen haben, so namentlicham Puy de Canche, aber nur in einzelnen Streifen. Jenevon Ramond namhaft gemachte Stelle misst 793 Meter überdem Meeres-Spiegel, das Bett des Allier aber, welches manerreicht ohne den Kalk zu verlassen, 205 M.; der Unter-schied von 488 M. sollte folglich der Mächtigkeit dieserAblagerung entsprechen. Allein eine solche Stärke kannkeinesw egs als beständig gelten; denn die Unebenheiten desgranitischen Bodens wurden, in der Voraussezzung es seyderselbe früher vorhanden gewesen, als die diluvianisehenAbsäzze , von leztern mehr oder weniger erfüllt und aus-geglichen und das sehr Verschiedenartige der Höhen, inwelchen Süsswasser-Niederschläge Vorkommen, deutet augen-fällig darauf hin, dass die Granit-Grundlage durch vulkani-