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[Vierter Band. - Sechster Band.]
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auch schon zubereitet käuflich erhalten. Macht man sieselbst, so kann man sie in gut verstopften Glasern aufbe- iwahren. Von diesem Pulver nimmt man 2 Quentchen, und !fein geriebenenWeinsteinrahm (Lrsmordardari) 7 Quent-chen. Man thut dieses in eine Flasche, in welche mehr alsein Pfund Wasser geht, schüttet die Flasche voll laues Fluß. -Wasser, rüttelt die Mischung eine gute Viertelstunde rechtstark um, und laßt sie sich setzen. Das Dicke sinkt in ei-nigen Minuten nieder, und darüber steht eine milchigteFlüßigkeit. Von dieser gießt man einen Eßlöffel in 4 bis6 Loth Wein. Ist der Wein unverfälscht von Bley, so -ensteht ein weißlicher, sonst aber ein bräunlicher oder schwärz- 'sicher Niederschlag.

Ist der Wein mit Alaun verfälscht, so kann man 'auch das leicht vermittelst des im Salmiak enthaltenenätzenden und flüchtigen Laugensalzes, welches unter demNamen kaustischer Salmiakspiritus bekannt ist,erfahren. Von diesem Spiritus tröpfelt man etwas nachund nach in den Wein, und je mehr derselbe weißlichtrüb wird, desto mehr Alaun ist in demselben enthalten.

Es gibt aber auch noch andere Mittel den Alaunzusatz zuentdecken.

Eine sehr gewöhnliche und für ganz unschädlich ge-haltene, und eben deswegen sehr häufige Verfälschung desWeins ist die mit Weingeist. Wäre man im Stande den-selben so innig mit der Gewächssäure zu verbinden, als esbey der Gährung geschieht, so wäre an der Beymischungnichts zu tadeln; aber der Weingeist bleibt frey und wirktdaher,eben so, wie jeder stärkere oder schwächere Brannte-wein