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Ivetn auf die Häute des Magens und auf die Verdickungder Lymphe im Körper. Da dieser freye Weingeist eherbeym Destilliern übergeht, so liegt hierin» das Mittel,di» Beynrischung zu entdecken. Aber auch der bloße Ge-ruch Verräth schon den fremdartigen Zusatz. Man darfnur einige Tropfen davon in flacher Hand reiben, unddie Hand dann bcriechen.
Ist der Wein zu stark geschwefelt, so schadet das ansich der Güte des Weins nicht. Man darf nur alsdannden Wein nur noch ein- oder zweymal abziehen, so sindalle besorglichc Folgen des zu starken Schwefelns gehoben.Man erkennt aber dasselbe daran, daß ein Stückchen glän-zendes Silber, m solchen Wein gelegt, von dem bannnenthaltenen Schwefel schwarzlicht anlauft.
Zum Schluße machen wir diejenigen Leser, die sichvielleicht genauer über den auch in dieser Abhandlung be-rührten Tokayerwein unterrichten wollen, auf eine gründ-liche und gelehrte Schrift über denselben aufmerksam. Sieist folgende: Ueber Tokay's Weinbau und des-sen Fexung und Gährung von Johann Derc«seny von Derczen, der Gerichtstafeln des Jempli-ncr und Dcrcghcr Comitats Assessor und des erstem Phy-sikus ordinarius. Wien bey Blumauer 1796. 8.in S., von welchem Werke wir im Zten Jahrgangeder kaiserl. priv. allg. Handlungs- Zeit. S. 670. eineRecension geliefert haben.
Berei-