Band 
[Vierter Band. - Sechster Band.]
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Taig mit etwas Leinöl. Ein Cylinder von Papier wur-de über den Zapfen gebracht und mit dieser Mischung an-gefüllt, man brachte ihn hernach in das Stück Gußeisenund man stampfte es mit dem eisernen Zapfen durch star-ke Hammerschläge zusammen. Der Erfolg war ein dichterZylinder, welchen man sogleich in ein Schmiedfeuer brach,te, und die Temperatur ward geschwind zu der Schmelz-hitze getrieben. Als er wieder aus dem Feuer genommenwar, brachte man ihn von neuem in die Mündung desStücks Gußeisen, wo er nochmals durch den Hammergestampft wurde. Beym Schmieden des kleinen Cylin,ders, welchen man durch diese Behandlung erhielt, zer-streute sich ein Theil in Gestalt von Staub. Als diedaraus verfertigte Platte mit der Salpetersäure unter-sucht wurde, so zeigte siedle nemlichcn Erscheinungen, wieder Damascenerstahl; sie hatte die ncmlichen Wellenlinien,und verlangte den nemlichcn Grad von Kraft, um vondem Grabstichel gefaßt zu werden. Es ist zu bedauern,daß dieser Gelehrte seine Versuche nicht weiter getriebenhat.

Folgendes ist die beste Art, den Damascenerstahlzu verfertigen. Man nimmt Stangen von sehr weichemEisen und von geläutertem Stahl, von dem kleinsten Ka,über, welches man sich verschaffen kann, und macht einBündel aus diesen untermengten Stanzen. Die mitMessmgdrath zusammengebundene Stangen werden sehrlebhaft in einer Esse erhizt, wobey man sich bloß der Holz-kohlen bedient. Wenn die Erhitzung bis zur Schmelz-hitze getrieben ist, so bringt man diesen Bund unter den

Hammer