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[Vierter Band. - Sechster Band.]
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je mehr Eisen darinn seyn wird, desto weniger elastischwird er seyn, aber er wird auch nach dem Muster desDamascenerstahls die weichen Körper, wie Fleisch, Wolle,Baumwolle u. s. f. leichter zerschneiden, als die auf jedeandere Art verfertigten Klingen.

Der nach Damascenerart bereitete Stahl wird inDel bey einer niedrigen Temperatur getaucht, und zwarso, daß er keine beträchtliche Harte erlangt. Die darausverfertigten Gewehre kommen nicht in die geringste Ge-fahr zu zerbrechen, wie die aus Stahl ohne alle Deymi-schung verfertigten Werkzeuge. Die rauhen Ecken, wel-che man auf der Schneide der aus dieser Materie verfer-tigten Werkzeuge bemerkt, entstehen aus der Ungleichheit,welche sich zwischen Widerstand des Stahls und des Ei-sens beym Schleifen finden, wenn man sie schärft. Da-raus entsteht eine Art Sage, und dieser Umstand machtsie zum Zerschneiden weicher Körper geschickt.

Der englische Naturforscher Nicholson hat einige Ver-suche gemacht, um das Verfahren bey dieser Arbeit zu ent-decken. Um die Temperatur zu finden, unter welcher mandie Vereinigung der beyden Substanzen bewirkte, ließ er einStück Gußeisen verfertigen, welches mit einem Loch von ei-nem Zoll im Durchmesser durchbohrt war. Der untereTheil dieses Stücks ruhte auf einem Ambos, und ein Zap,fen von einem sehr wenig kleinern Durchmesser als dieMündung diente zum Zusammenstoßen der hineinzubrin-genden Substanzen. Gleiche Theile von Spanen ausschwedischem Eisen und deutschem Stahl wurden vollkom-men untereinander gemischt; man machte daraus einen

Taig