Band 
[Vierter Band. - Sechster Band.]
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scheint. Gegen das Ende des Winters wird das Unkrautsooft ausgejätet, als mau es für nöthig hält; im No-vember sind diese Pflanzen zur Erndte reif, und nur die-jenigen laßt man ein Monat länger stehen, woraus manSaamen ziehen will. Das Ausziehen geht sehr leicht vorsich, weil die Wurzeln nicht tief gehen, und nwn schichtetgroße Haufen auf, um die Pflanzen zu trocknen, und läßtsie so ein Monat lang liegen. Mit dem Anfang desDekoders werden sie verbrannt. Zu diesem Entzweckgräbt man runde Löcher in die Erde, von der Größe,daß sie ZO Centner Soda fassen können, und legtzwey Elfenstangen krcuzweis auf den Grund, woraufalsdann dre Pflanzen zu liegen kcmmcn; damit sieum so leichter brennen, mischt man Stroh und Bin-sen unter sie. Man wählt zum Brennen einen Tag,wo der Wind nicht zu stark weht, denn sonst würde dieSoda zu keiner festen Masse zusammenschmelzen, doch darfaber auch keine gänzliche Windstille seyn, weil sonst derRauch nichtgehörig aufsteigen könnte, wodurch denn dieSoda nur schwarz würde. Während dem Brennen gehtmit der Pflanze eine Art von Schmelzen vor; sie wird zueiner rothen Masse und gleicht g/schmolzenem Metall, mußaber einigemal umgerührt werden, damit die Schmelzunggleichförmig erfolge. Wenn die Grube voll Sode ist,wozu gemeiniglich eine ganze Nacht gehört, wird dieMasse mit Erde zugedeckt, und zehn brs zwölf Tage indiesem Zustand gelassen, damit sie erkalte. So wird sienun zu einem großen Kuchen, den man endlich heraus-nimmt,