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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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gen. Wenigstens haben wir noch den Beweis auf unserer Seite, daß Jäger in seinem englischen Färbebuchcsagt: in einer Fabrik bey Leiih wird aus einigen Flechtenarten (dicken ütxLtilis u. lcypbiler. IÜNN.) eine schone ro-the Farbe, die ein purpurrothes Pulver ist, und cineiurinösen Geruch von sich giebt, verfertigt, welche den Nawen Persio führt.,, Nun ist Orseille nichts als ci>Präparat aus Flechten und einem urinösen Geist, folglickeins mit Persio. Weiterhin sagt Jäger selbst, PersioOrseille, und Cudbear sey eins- Wir behaupten als,Persio sey eins mit Cudbear oder Orseille, so langeuns nicht jemand unwidersprechiich vom Gegentheil überführt, und theilen hier Recepte zu ihrer Bereitung mirEins verdanken wir einem Engländer; das zweyte einenfranzösischen Fabrikanten.

In England bedient man sich zur Bereitung des Per-sio viererley Moose oder Flechten. Die erste und best:kommt von den kanarischen Insel», und das Pfund kostctzwey Schillinge englisches Geld; die andere vsm grünerDorgebürge, kostet iz Pcncc; die dritte bezieht man ausder Barbarey um 8 Pence- Die vierte Flechte ist dajFclsenmoos (Idoclc bloss) aus dem Herzogthum Wales,wovon das Pfund auf z Pence kommt.

Diejenige Art Flechte, die man zur Bereitung der Far«be wählt, wird zwischen zwey Mühlsteinen, die erwägFuß im Durchmesser halten, und von denen der eine aufdem Rande des andern, welcher breit liegt, läuft, so langegemahlen, bis sich das Moos zwischen den Fingern weichanfühlt. Hierauf siebt man es durch ein Haarsieb, um al-les