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sehr schnell raffinirt werden, wenn man ihn vorher starkpreßt. Dieses Pressen kann durch Gewicht, durch Wal-zen, durch Schrauben oder durch ein Zusammenketten be-wirkt werden; auch dienen Dampfmaschinen, Mühlenund jedwede Kräfte dazu, wenn sie nur in einem hohenGrade wirksam sind. Der Zucker muß also in eine sol-che Lage kommen, wo gehörig auf ihn gewirkt werdenkann. Das Behältniß oder Geschirr, in das er gelegtwird, muß Löcher oder Poren oder sonst eine Art von Oef-nungen haben, wodurch Feuchtigkeiten dringen können,denn eben bannn besieht der Vorzug der neuen Erfindung,daß der Zucker hier von seiner Nasse befrcyet wird, diesemag nun von selbst in dem Zucker sich befinden oder ersthineingekommen seyn. Die pressende Kraft soll nun denZucker von diesen Feuchtigkeiten bcfreyen, denn mit ihnengeht eine Menge Unreinigkeit und ein Theil von der Ma-terie, die ihm eine Farbe giebt, heraus. Mann kann da-her auch den Zucker anfeuchten, wenn er ganz trocken seynsollte, damit durchs Pressen die Unreinigkeiten aus ihmherauskommen. Man kann einmal oder mehrercmalepressen, je nachdem man dies für gut befindet, aber manwird erstaunen, was dieses Pressen für einen Einfluß aufdie Beschleunigung des Naffinircns hat. Aus dem aus-gepreßten Saft läßt sich Melasse, Rum, und geistigesGenante jeder Art bereiten. Je größer die Kraft war,die den Zucker preßte, desto schöner laßt er sich raffiniren.Dr; nachherigen Operationen sind ganz die gewöhnlichenund bisher üblichen.
A- u. N. 7ter Iahrg. D
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