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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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men das Ansehen hatte«/ als wenn sie mit schwefelsaurerJndi^oaufiösung gefärbt worden waren.

Nachdem nun Herr Jäger das Molybbanoxyd ausdiese Werft rein blau aufgetragen hatte/ Versuchteer esmit andern Pigmenten aus dem Gewachsreichc zu verbin-den und aufzufärben.

Mehrere TuchstreifeN/ welche durch die erwähnteTinetur verschiedne Abstufungen von Blau bekommen hat-ten/ wurden zusammen in einem mit salzigtsaurem Wasserin der Kalte bereiteten Aufguße von Quercitronrinde ZStunde lang gesotten. Dadurch erhielten sie verschieden«;Nüanzen von Grün,, welche ganz leidlich ausfielen.

Noch beßeres Resultat ergab sich aber dadurch/ daßeinige Streifen von rohem weißen Tuche zusammen mitdem Aufguße von Qucrcitronrinde kürzere und längereAcit gekocht wurde«/ so daß sie verschiedene Schattirungenvon Gelb erhielten. In das größtenkheils erschöpfteFarbbad wurde hierauf die zu jeder einzelnen Schattirungnöthige Menge von der blauen Molybdäntinctur gegossen/so daß mit den helleren Farben der Anfang gemacht wur-de. So entstanden dann nach einem halbstündigen Sie-den grüne Nüanzcn/ welche alle dem sogenauuten sächsischenGrün an Schönheit nichts nachgeben.

Die übrigen Versuche bestanden darin«/ daß die blaueTinctur sowohl als das molybdansaure Kali / dessen obenErwähnung geschah/ noch auf mancherley Weift/ bald inVerbindung mit vegetabilischen Pigmenten / bald als Lr-