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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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fesiigungs-und Modifikationsmittel derselben gebrauchtwurde. Der Erfolg war >n oer Regel sehr günstig, be-sonders zeichneten sich einige der erhaltenen Farben durchihre Beständigkeit an Sonne und Luft und m starken Sau-ren so vorrheilhaft aus, daß ihnen keine ähnliche auf deingewöhnlichen Wege erzeugte Farbe das Gleichgewicht hielt.So entstand ein vorzügliches Schwarz aus der Verbin-dung von molyddänsaurem Kali, essigsaurer Thonerde undCampecheicholzdekokt. Als ein Stückchen solchen schwar-zen Tuchs nedst einem auf die gewöhnliche Weise schwarzgefärbten in verdünnter Schwefelsäure ^ Stunde gesottenwurde, so veränderte sich das Schwarz des erster» nurwenig, das des zweyten aber mit gänzlichem Verlust sei-nes Tones in ein Brgungelb.

Die blaue Molybdäntinctur kann übrigens auchdurch vorsichtiges Abdampfen in gelinder Wärme in einsehr schönes blaues Pulver verwandelt werden, welches sichleicht in kaltem Wasser auflöste und wie eine Saftfarbezum Schreiben und Mahlen benutzen ließ.

Das Molybdänmctall ist also, wie man sieht, ein fürdie Färbekunst echo voctheilhafler Stoff, und eS ist nur zuwünschen, daß man ihn auch in reichlicher Menge m denBergwerken finden möge.

Azor,