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[Siebenter Band. - Neunter Band.]
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den und Metallkalke in einem Hähern oder geringern Gra-de die Eigenschaft haben, die färbenden Theile vegetabi-lischer oder animalischer Körper anzuziehen und zu behal-ten. Die Thonerde (nlumine) und der Eiser.kalk besi-tzen sie in einem vorzüglichern Grade als verkalktes Jinn,indessen besitzt dieses Letztere wieder eine weit stärkere An-ziehungskraft als die andern Erden und Metallkalkewenn man sie beym Farben mit den eben angeführten thie-rischen und vegetabilischen Körpern anwendet.

Aber die Thonerde sowohl als die Metalkalke be-halten doch nicht ohne allen Unterschied die färbendenTheile aller thierischen und vegetabilischen Färbcstosse; diedes Krapps bleiben fester hängen, als die von andernFarbestoffen, und diese letzter» kann man wieder in dieserOrdnung folgen lassen: Scharlachbeeren, Cochenille,Can,pecheholz, gelbes indisches Holz, Waid,Quercitron, Fernamdnkholz, rothes indisches Holz, Kreuz-dornkörncr u. si w. Gallapfel, Sumach und andere adstrin-girende Färbcstosse würken vorzüglich durch die Gallus-säure, und können nach dem Grade ihrer Haltbarkeit un-mittelbar nach dem Krapp kommen. Aber eine etwas an-dere Beschaffenheit ist es mit der Blausäure, (uciäe orust-si^as) die mehrere verkalkte Metalle färbt, aus denen sieauf dem kalten Wege durch alkalische Laugen ausgezogenwerden kann.

Umzusehen, wiedauerhaft Farben sind, die aus vegeta-bilischen und thierischen Substanzen bereitet werden, darfman nur eme Lauge aus salzsaurem Gewächsalkali (mu-

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