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risbe ox^stsnes 6 s potasss) oder salzsaurem Mine- ;ralalkali mit einem starken Zusatz von kohlensaurem Alkali ^
anwenden. Der längere oder kürzere Widerstand, den !
die Farben bey dieser Lauge thun, wird denjenigen anzei-gen, den sie bey der Anwendung von Reactivsäurcn, und jalcalischcn und seifigten Reactiven leisten.
In der Farbkunst und bey der Verfertigung von In-diennen versteht man unter Krappfärberey oder Krappirungdasjenige Verfahren, durch welches man die färbendenTheile des Krapps auf Thonerde oder Eisenkalk, die mit-telst des Wassers und der Warme auf irgend ein Zeugaufgesetzt worden sind, überträgt. ,
Die Lebhaftigkeit und Dauerhaftigkeit der Farben,die man durchs Krappfärben erhält, hängen nicht nur vonder Art ab, wie man dabey zu Werke geht, sondern auchvom Zustande der Reinigkeit des Wassers und vom Krappselbst ab. Es ist also unumgänglich nothwendig, daßman jede saure, alkalische oder salzigke Substanz, die dasWasser oder der Krapp enthalten kann, vermeidet oderunwirksam macht. Ich habe schon längst dargethan, daßman durch kohlensauren Kalk (gepülverte Kreide) denKrapp verbessert, der wie ich glaubte, Gallussäure ent-hält, was aber mein Freund, der Professor Bertholdi, fürSchwefelsäure mit Magnesia vereinigt hält.
Die wichtige Erfindung, Kreide zuzusetzen, die ichschon vor 25 Jahren bekannt machte, hat zum Entstehenvieler Fabriken und zu einer Verbesserung aller derjenigenVeranlassung gegeben, die an Wassern stehen, die jenes
Erb-