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Bereitung der festen Seife.
ven-, Mandel-, Rapsöl und der Talg selbst aus einemöligen und einem festen Fett bestehen, die unter sich et-was verschieden sind *).
Er zeigte ferner, daß man durch concentirte Schwe-felsaure, Oele und Fette fähig machen könne, sogleichmit den Kalien gute Seifen zu geben.
Colin fand indessen daß durch Schwefelsaure gerei-nigtes Rapsöl keine so schöne Seife als ungereinigtes ge-be. Jedoch wandte er die Saure nicht in solcher Mengean, als Bracannot vorschreibt. Nachstehendes sind seineVersuche.
i ster Versuch. Da das mit Schwefelsaure gereinigteRapsöl Seifen giebt, die eigenen Geruch und Farbe ha-ben, so suchte er dieß zu vermeiden, indem er einen Stromvon Luft und Wasserdampf durch das Del gehen ließ.Es verschwand hierdurch wirklich Geruch, und ein theilder färbenden braunen Materie gieng an das Wasser über,so wie es sich verdichtete. AIs man das so behandelteDel einige Tage stehen ließ, verwandelte es sich in eineweiße Masse, die aus Kugeln bestand, zwischen denennoch flüssige Theile zu sehen waren.
2ter Versuch. Als derselbe Versuch mit ungereinig-tem Rapsöl wiederholt wurde, war keine Trennungzu bemerken, doch bildeten sich in der Flüssigkeit, als dieWarme unter dem Gefrierpunkt fiel, einige Kristalle,von denen das Flüssige leicht durch Abgießen zu trennengewesen wäre; aber diese machten nicht den größtenTheil der Flüssigkeit aus, wie bei dem vorigen Versuch.
Zter Versuch. Bey diesem wurde Seife auf die ge.wohnliche Art bereitet und dabey beobachtet, daß etwas
nicht
Ma» sehe hierüber Vd. VI. des Handbuchs S. 76.