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[Ein und zwanzigster Band.]
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Bereitung ber festen Seife.

nicht zu Seife gewordenes Oel übrig blieb, das er fürdas oben erhalten flüssige Oel, in noch größerer Reinheithalt, und das sehr schwer Seife bildet.

4ter Versuch- Er ließ Oel gefrieren und erhielt von20 Unzen, 4 Unzen flüssig gebliebenes Oel.

5ter Versuch. Das bey' dem Zken Versuch nicht zuSeife gewordene Oel (2 Unzen), das sehr hell und mitwenig Rauch brannte, wurde mit einer Lange die achtUnzen Soda enthielt (so wie sie im Handel vor-kommt), ^ Stunde gekocht. Es war höchstens H davonzu Seife geworden. Da er indessen bemerkte, daß beyZusatz frischer Lauge stets etwas mehr zu Seife werde,so setzte er etwas Kalkwasser zu. Nun erfolgte die Ver-bindung, und es entstand eine weiße, bald hart werden-der Seife, die fast keinen Geruch hatte. Hieraus schloßer, daß dieses Oel das flüssige Oel sey, das Bracannotdurch Gefrieren erhalten halte, aber im Zustand größererReinheit, und daß der Kalk eine größere seifenbildendeKraft habe, als die Soda, und wahrscheinlich auch mehrals die Potasche.

üter Versuch. Um diese Wirkung des Kalkes naherkennen zu lernen, wurden z Unzen Leinöl, da dieses amwenigsten fähig seyn soll, feste Seife zu bilden, mit ebenso viel fein gestoßenem gebrannten Kalk vermischt, unddie Mischung unter Umrühren erhitzt. Es fand aberkeine besondere Einwirkung statt, bis man etwas Wasserzusetzte. Dann bildete sich bald unauflösliche Seife. Mankochte diese mit Wasser und kohlensauerlicher Soda, aberdas Wasser hakte selbst nach langem Kochen nur wenigSeife ausgelöst, sey es daß zu viel kohlensüuerliche Sodain der Flüssigkeit war, oder daß zu wenig Flüssigkeit vor-handen