i. Gatt. Die Zwergpalme. Chamaerops. SS
i) Niedrige Zwergpalme. Chamaerops Zwerg,
humilis. fstltne.
Mit haiidförinigen, gefallenen Blattern und stachkichen Unter«Stielen, Ehrmwrops krondibus palmatis, pliea- schci»tb, stipitibus spinosis. LIN. Syst. veg. p. 827. dungS«blnrl Cliff. 482 Spec. Pl. 2. p. 1657. ROYEN. 1 *%!!»Lugdb. 4. Palma minor. BAVH.pin.yo6. Pal-raa humilis live Chamseriphcs. BAVH. Hist.I.p. 368. ChaniEeriphes. DODON. Pempt. 820.Chamrcriphcs tricarpos spinofa, Folio flabelli-formi. PONTED. Anth, 147. lab. 8.
Diese Palme ist i» den südlichen Theilen von Euro-pa zu Hause; sie wächst in Spanien, besonders inAnda- B«.lusicn wild, und ist daselbst, nach Herrn Asbecbs Bc- schrei»richt, auf dürren, sandigen Feldern so gemein, als die l>ung«Wachholdcrsträuche in Schweden. Sie ist so niedrig, daßsie öfters fast gar feinen Stamm hat, sondern die Blätter-stiele unmittelbar aus der Krone der Wurzel heraus kom-men. Die Blättcrstiele sind zusammengedrückt, an derobern Seite stach und an der untern convcr, und aufallen Seiten mit starken Dornen besetzt. Die Blattersind init cineiu Mittelpunkte oben an dein Stiele befesti-get; sie breiten sich wie ein Fächer aus, haben viele Fal-ten, und sind oben, wie die Finger einer Hand, abgethei-let. Sie sind nenn bis achtzehn Zoll lang, und da, wosie am weitesten sind, fast vier Schuh breit, am Randesind sie zart sägeförmig gezähnclt, und haben Meiste schma-le Ecken. Wenn sie anfänglich zum Vorschein komincn,so sind sie wie ein zusammengelegter Fächer bcycinander,und durch starke Fasern untereinander verbunden, welchelangst dein Rande der Blatter hinlaufen; weint sie sichalsdcnn ausschließen, so hange» diese Fasern an den Sei-ten und Ende» herab. Wenn die untern Blätter dieserPflanzen abfallen, so lassen sie ein Merkmal zurück, undbildcii einen kurzen Stmnxf >lbcr der Erde. Zwischenden Blattern koinmt die Blinnenkolbe heraus, welche mit
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