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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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57
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«. Gatt. Die Zwergpalme. Lkameropz. J7

Xiumara vdcr Piumara; in Neapel aber hcisscn sie IwergrLepbaglione, wegen den Knöpfen oder Häuptern, die Palme,auf ihrem Stamm wachsen, und nichts anders sind, alsSprossen, worinn die jungen Blatter samt den Blumenund Früchten, so wie bey den Spargen, enthalten sind.

Diese Häupter sind von einer sehr zarten und fchmackhaf«reu, markigen Substanz, welche daher auch den Namen,Palmhirn (Eerebrum Palmse) bekommt, und hamfig, als ei» Nachtisch gegessen wird; wiewohl solche nachdem Tale'NUs ein wenig stark kühlen, daher man mei-stens , wenn man sie gcnicsset, wie bey den Melonen,

Pfeffer lind Salz dazu nimmt. Die reifen Früchte wer-den von einige», wegen ihrer zusammenziehenden Kraft,

Wider den Durchlauf angepriesen.

Endlich thut sowol der Herr HouttUYN, als Herr Ver<Phil. Miller i» seinem Gärtiicrlcricon einer Vcrfchic- schieden»dcnheit dieser Zwergpalme Meldung. Letzterer nennetsolche die Zwergpalme mit sehr großen fächerförmigenBlättern und glatten Stielen, Lbarnservps foliis fla-bclliformibus maxnnis, llipitibus glabris^ so»?sten ivird sie auch die niedrigste Zwergpalme ohne Dor-nen , Chamcsrops non spinosa humilima , undinsgemein der königliche Palmetto genennct. Sie wächstin Wcstindien wild, wo sie niemals einen Stamm macht.

Die Stiele ihrer Blatter sind runder, als an der vorigen,und haben an den Seiten keine Dornen. Wenn diePflanzen alt sind, so sind ihre Blätter drey bis vier Schuhlang, und aiffwärts zween breit. Sie sind eben so ge-faltet, wie die Blätter der vorigen; doch sind die Faltent'reuer, und die Blatter haben eine dunkelgrüne Farbe.

D f Zwore