z.Gatt. Die Schirmplllme. dor^pda. 69
gen und Sonnenschein zu beschützen. 2" AllVst nennen Schirmsie ihn Saligi, die Baleljer Sami, die Dernataner Palme,aber V^'ocba, welchen Namen sie auch dem wilden Lon-tarbanm geben; in MlllllbeN.' nennet man ihn Codda-Panna, oder Bergpalmbanm. Rumpl) hat ihm denlateinischen Rainen, Saribus, gegeben, weil er bey denMaleyern und Macasaren Laribu oder Sariboeheißt; nnd beym Herrn Hyuttuyn wird er Sariboe-boom gcncnnet.
Dieser Pcilmbaum wachst auch anf vielen OsllN-dlfthen Inseln, wo inan zuweilen ganze Wälder davon Gestalt,antrift. Er hat einen gerade» und sehr hohen Stamm, Tab. II»gleichwie die Kokosbaume, dpch ohne merklich hcrvorra- fig« ugcnde Ringe. Das Holz unter der Rinde ist nicht übereinen Zoll dick, in alten Bäumen so hart als Horn, undwenn es polirt ist, so zeigt es sich schwarz, wie Ebenholz,hat aber wcißllchte oder gelbe Adern; «inwendig ist einschwaininigcs Mark, welches lange und grobe Faserndurchwcben, und aus dem die Indianer ein Mehl inachen,fast wie aus dein Sagubaum. Oben am Gipfel breiteter, gleichwie die übrigen Palmbaume, rund herum seineZweige aus, welches eigentlich Stiele von »»gemeinerGröße mit sehr schonen Blattern sind. Diese Blättcr-stiele sind sechs Fuß lang und mehr als einen Arm dick,oben ein wenig, wie eine Rinne, ausgehöhlt, und anden Seiten sagefdrmig gezahnt, wie an den Lontarbaumoder der Weinpalme. Ein jegliches Blat macht einenSonnenschirm, welche nach Herrn HvUttUYN einige(nach andern vicrzchen bis achtzchcn ) Fuß im Durchmes-ser hat, und im Umkreist mit Spitzen oder Stralcn ver-sehen ist, gleich einer gemahlten Sonne, wie man solchesin der beygefügten Abbildung deutlich sehen kann. DieAnzahl dieser Strahlen ist zuweilen wohl achtzig bisneunzig; sie laufen znsainincn nach dem Mittelpunkte,oder eigentlich nach dem Ort, wo der Stiel in das Blatgeht, welcher nicht gar in der Mitte ist. An den jun-gen Blattern sind diese Spitzen oder Strahle» zusammen-
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