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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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72
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72 Erste Classe. Erste Abheilung.

Schirm« Durchmesser, und der mittclstc Strahl ist breiter als diePalme, andern. In seinem Alter treibt dieses Gewachst: einenSchassen, so lang als die Blättir, dcstcn Stiele ffeinereStiele tragen, welche mit drey Reihen von grünenKnöpstcin besetzt, auf deren jedem ein Blümlcin mit dreySpitzen steht, gleichwie die Blüthe des Pinangbanms.Hierauf folgen Früchte von der Größe der Lorbccrboyncn,welche anf dreyeckigen Stielen sitzen, und inwendig einenlänglichen Saamenkcrn enthalten. Von diese» liicdrigen(Agrthob braucht man bcyiiahc nichts, als die Blatterzum Tobackranchen; denn das Holz ist nicht dauerhaft,und man bedient sich desselben daher nur zu gemeinenLatten.

Mit dem Tarisiubaum kann, nach dem Rittet^>ebai« von Anne der thebcnschs Palmbanm, mit gcficdert-JjP e ? handförmigen Blattern, dazwischen Fäden liegen, haarig-baum.' stachelichen Stielen, und einem zweytheiligcn Stamme,welchen in seiner morgcnlandischcn Reiscbcschrci-

bung anführt und abbildet, (stalma'Isbebaica. kc>-Orient. I. p. 281. T.73. frondibus pinna-to-palmatis, filo interiecto; stipitibus ciliato-spinolis, caudice dichotomo. Lin. Spec. pl.p. 17.) verglichen werden. Der Staunn, (sagt-Po-von diesem Baum,) wachst nicht hoch, sonder» esschicssen alsbald zween Zweige davon aus, deren jeder zweenandere von sich gibt, und also vertheilt sich der Baumweiter iinmer gabelförmig, ein jeder Zweig vier- bisfünfinal. Das Blak ist Halbrund, okmgcfehr drey Fußim Durchmesser und sehr schön: die Frucht oval, dreyZoll dick und zween Zoll breit. Unter einem trockenenund harten Fleische, das aber doch von gemeinen Leutengegessen wird, ist ein hohler, harter Kern, woraus inanSchnupftobackdosen macht, und auch wohl, wenn dieHöhle zu klein ist, Paternosters, welche die Türken zuihren Gebeten gebrauchen. Die Blatter komme» inson-derheit wegen den zwischen denselben liegenden Fäden,