Buch 
1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
75
JPEG-Download
 

4- Gült. Die Sagoupalme. Cycas. 75

PvOYEN. Lugdb. v BURM lud. 240. MILL. Sa-,ou-Diel. 8. Palma iaponica, (pinosis pediculis, po Palme,lypodii folio. BOERH. Ind alt p, 170. Palmaindica, caudice in annulos protuberantes dislin-Eto. RAl. Hist. p. 1360. Arbor Sagoe Amboi-nenlis. SEß TheC I. p. 39 T, 2,. f. 1. Teffio.KAEMPFER. Iap, 897. Olus Calappoides,RUMPH. Amb I p.«6. T. 22,23. Toddapan-na. Hort. Mal. III. p. 9. T. 13- 21,

Herr .HlbUttUhN hat die Palmbauine, welcheElttNSUö imter dc»i Namen Cycas hichcr rechnet, nachder Ordnung, wonnncn sie bey dem glaubwürdigen undsehr genaue» AllMpb abgehandelt sind, beschrieben 3 unddemnach macht der eigentliche Sag0UballM, Holland.Xagoe- oder Sagoe-boom, den Anfang. Dieserwird unter deii drey Hanptsortcn, welche AuMpl) vonden Palmbaumen überhaupt machet, der Mehlgeböllde^3ci(tnbaum von ihni geneuuct. Denn obschon das Markder mcisicn Palmbaume, wie bereits gemeldet worden,auch ein Mehl gibt, so übcrtrift doch dieser die übrigenalle sowohl in der Güte, als Menge dieser mehligen Sub-stau; sehr.

Dieser Baum hat, wenn er ausgewachsen ist, einenStamm von fünfzig bis sechzig Fuß hoch, und so dick, daßihn ein Mann mit den Armen kaum umfassen kann.3§r ist uneben und rauh, und hat Ringe, wodurch ercinigcrinassen in Absätze getheilt wird. Dieser Palm-bäum bleibt lange Zeit gleichsam ein Strauch, und glei-chet nur einer großen Pflanze, mit grünen, über diezwanzig Fuß hohen Stengeln, welche rinncnf rmig aus-geholt, und am untern Theile, an den Sciteii mit schar-fen Dornen, wie mit Nadeln besetzt sind; die obere Hälftedieser Blatter aber ist zil beyden Seiten mit Blattern be-setzt , welche an den Sagoubaumcn beständig aufwärtsstehen, da sie hingegen an den Kokosbaumcn herab undniederwärts hangen 3 sie sind lang und schmal, in der

Mikle

Der

Sagou«

bäum.

Seine

Gestalt.