4. Gatt. Die Sagoupalme. Cycas. 7g
11I>0 in Amboina Lapia Tuni, das ist, wahrer Sa- Ka-M'stve gcuennet wird, ist derjenige, welcher eben vorhin bäum.beschrieben worden, und das beste Mehl gibt. Er istdarum auch der gemeinste, und wird am häufigsten fort-gepflanzt und gezogen. Seine Stacheln sind von mittel-mäßiger !.änge; meistens wie gewöhnliche Nchnadcln,doch einige auch etwas kürzer; und dieFrüchte, wie obengemeldet worden. Die Kerne von den letzter,, werde»auch zuweilen in Salzwasser gekocht oder eiugcpöckclt, undauf solche Weise mit etwas Gewürz gegessen.
Eine andere Sorte, welche auf atllt>OUllfcf) LapiaIhur, oder wilder heißt, hat den höchsten Stamm Sagom
und ist viel dichter mit Stacheln besetzt, als die übrigen; bäum.diese Stacheln aber sind kürzer; ihre Früchte kleiner, rundund haben einen sehr harten Kern, in welchem zwey fastganz durchgehende Löchlciu sind, so daß man solche aneine Schnur fassen kann. Sie wächst meistens in Ce-i’drn und selten in AmboiNd.
Die dritte Sorte, Lapia Macattaru oder Ma- Laug-canalo, das ist, langstachücher Sagoe, genannt, hat dornigerkeinen so dicken Stamm als die andern Sorten; ihreBlat- Sagoe««er sind grüner, schmäler, dünner und mehr gcfalten; bäum.zerreißen auch leichtlich und taugen also zum Gebrauchnicht gut. DieFrüchte find bey dieser Sorte am größten,nämlich wie ein großes Hühnerey, werden im Alter braunund fallen leichter ab. Mau hält diese Sorte, welcheauch weniger Mehl gibt, bor die schlechteste.
Die vierte Sorte wird Lapia Molat, oder glat- ^j dftecter Sagoc, und auf Maleyisch Sagu Parampuan ge- <s stgClU ,nennet, weil man sie »vor das Weiblcin unter den Sa- hauin.goubäumcn halt, wie I^UMpl) erzählt, welcher aber wei-ter keine Ursache davon augiebt. Vermuthlich geschiehetes um deswillen, weil die Blatstiele gar keine Stachelnhabe».