$4 Erste Classe. Zwote Abtheilung.
CacjPU; genannt, fünf bis sechs Fuß lang, und anderthalb FuHbäum. breit. Hierzu nimmt man grüne Blätter, welche aberdurch das Trocknen braun werden. Mit solchen Blat-schiefern deckt man alle Häuser auf den ttlOfUCCtfd)ettInseln , indem man sie auf satten von den Blatsticlcn»der von Holz gemacht, anbindet; eben so wie anderswomit den Kokosblattern geschiehet. Bey dem Decken fängtman von unten an, so daß die untere von den obern mehrals znr Helfce bedeckt werden, wie man es bey den Schie-ferdächern auf unsern Kirchen macht. Um diese Dächergegen die Sturmwinde zu verwahren, muß inan nochLatten darauf binden; übrigens aber sind sie sehr dichtund halten die stärksten Platzregen ab, können auch zu-weilen wohl zehen Jahre daurcn, zum wenigsten wennman die Sihiefer doppelt aufeinander legt. Doch wer-den sie endlich mit Mooß und andern Pflanzen bewach-sen, gleichwie inan dieses auch an alten Strohdächern ge-wahr wird. Sie fangen zwar leichtlich Feuer, und dannsind dergleichen Hütten in einem Augenblick abgebrannt,Welcher Schaden aber für die Einwohner leicht wieder zuersetzen ist.
Die dicke Rinde von dein lmtersten Theile der Blat-stiele, Coroerong genannt, dienet wegen ihrer Zähig-keit , so gut als dickes Sohlenleder, zu Brusiharnischcu.Auch gebraucht man an einigen Drteu die Blumenschei-dcn zu Garn, um Kleider daraus zu niachen, welches auchVon andern Palmbäumcn geschieh».
Faden«
»Nr
Garn-.
bäum.
Diß letztere gilt insonderheit von einem gewissen an-dern Baum, welcher deswegen beym Rmupl) Sagusfilaris, das ist, fadcngcbcnder Sagoubanm, oder ei-gentlich Faden - oder Garnbaum gencnnek wird. Die-ser komm: anfänglich auch wie e,u Gesträuche aus der Er-de, und macht hernach einen Sramin, wenigstens so hoch,als ein Kokosvaum, mit emcr ebencu und gleichen Rinde,die nur sehr wenig m Absätze getheilt ist. Die Blatsticlesind stachliche Zweige, zwölf bis funfzehcn Fuß lang; an
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