4- Gatt. DieSagoupalme. L/cas. zz
hart, wie Stein, doch kann man sie in Wasser erweichen Gagovund solchergestalt gebrauchen. Die ceraMlschöN Sagon« bäum.kuchen, welche die gröbsten sind, halten sich am längsten,und taugen also am besten zum Spciscvorrath auf lange,,
Reisen. Das meisteSagon kommt i»Körner» ausAm-boina, und das beste, welches (Jagvublume genennetwird, schneeweiß ist, und aus sehr feinen Körnern beste»hct, aus Japan.
Von diesem Sagoumehl oder dessen Brode lässetsich gar wohl ein nahrhafter Brey kochen; entweder bloß auödeiNmit der Milch aus den Kokosnüssen, oder init Wasser, Gagou»Salz iiiid Gewürzen. Ein solcher Brey, welcher ka- lnehl»pecla heißt, wird aus dem Mehle selbst und auf dienämliche Weise zubereitet, wie in Europa aus Mehl einsogenannter Wasscrbrey gcinacht wird; man ißt ihn inOstindien, wie Knöpflein, mit einer gewissen Brühe,da er angenehm, und leicht verdaulich ist, aber wenigNahrung gibt. Auch braucht man diesen Sagoubrcy,wie bekannt ist, in der Arzncykiinst zur Stärkung. Fer-ner kann man diesen Brey, als Starke, zum Leimen undSteiffen der Lcinewand und des Papiers, wie auch zuandern Sachen gebrauchen.
Der Kohl oder kalmiet von dem Sagoubaum istnicht so gut, als der von dem Kokosbaum, und wird da-her selten roh gegessen. Die Blätter gebraucht man, um ZweigeHäuser damit zu decken, und die Blaksticle um die Wän- "ndde daraus zusaininen zu fügen, die aber, weil jene sehr Elattt?«eingehen, nach einiger Zeit voller Risse werden, und 'aussehen, als waren sie mir aus Latten zusammengesetzt.
Auf solche Weise dienen diese Blatstiele, die unter demNainen Gabba gabba bekannt sind, auf den Inselnund an den Oertern, wo keine Vambvusröhre wach»sen, anstat dieser. Man macht sogar Flösse davon, umschwere Hölzer und Steine darauf zu führen. Von denBlättern macht man, indem man sie zusammen und auftatten heft«, gewisse Tafeln oder Blatschiefer, Atap
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