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einem schmierigen Staube oder Mehl überzogen. Schnei- AnanaKdet inan diese Frucht in die Quere entzwey, so findet man bäum.in der Mitte einen runden Stiel; um welchen die Schup-pen herum sitzen, aber so, daß sie sich nicht schließen,sondern klaffen, wie an den Fichten- oder Tannenzapfen,und ein sandiges Mehl enthalten. Sie sind von einen,trockenen Geschmack, ohngefchr wie Haselnüsse. Ob manschon diese Frucht wohl benutzen könnte, so geschiehet esDoch nicht, sondern man lässet sie durchgchcnds verderbenund vertrocknen. Zwey oder dreymal gibt der Baum ei-ne solche Ananas, ehe er seine rechten Früchte tragt, wel-ches geschiehet, wenn er eine Höhe von acht bis zchcn Fußund darüber erreichet hat.
Alsdenn kommt aus dein Gipfel zwischen den dichtenZweigen oder Blatstielen, die in die Quere ausgebreitet rechtenstehen und nicht über einen Zoll dick sind, eine Menge von Früchte,'Stielen Herfür, die an ihrem Ende in ein staches Hand-lein, gleich einem Hahnenkainm, ausgehen. An diesenStielen, die ungefehr eine Elle lang, einen kleinen Fingerdick, wollig und ein wenig eckig sind, wachsen drey oderVier rundliche Früchte, von der Größe eines Hühnercyes,und glatt; anfänglich grün und hie und da in das Gelbefallend, die aber, wenn sie reif sind, eine oraniengclbeFarbe haben. Unter der äusser» dicken Hülse dieser Früchtebefindet sich eine dünne holzfärbige Schaale, welche mitzwo Nähten zusammengefüget ist, oben einige Löchleinhat, und einen dicken, länglichen, weissen Kern enthält.
Man erzählte zwar dem Rumph, daß es männlicheund weibliche unter diesen Bäumen gebe, und daß diemännlichen eine Ananas, die weiblichen aber die lctztge-meldtcn Früchte tragen. Er meynte aber, durch genaueUntersuchungen von dem Gegentheile versichert zu seyn;daß nämlich alle diese Bäume zuerst, bey einer Höhe vonfünf oder sechs Schuhen, eine Ananas, und hernach, wennsie ihre vollkommene Größe erreicht haben, die rechteFrucht hervorbringen. Doch gestünde er selbst nach der
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Unter»
schied
der
mannli«cheu undweibli-chen
Baum».