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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
88
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SS Erste Classe. Zwote Abtheilung.

Ananas» Hand, im Jahr 1690, daß er nun erst die wahre Senns*lautn. Nlß von der Fruktifieation dieses Baumes erhalten habe;daß es nämlich, wie man ihm gesagt harte, männliche undweibliche Bäume seyen, wovon die erstem die gedeckte voll-kvmmeneAnanas tragen, mir einem so starken Geruch, daß' man es in der Nähe kanm anostehen kann; die letzter» aberunreine kteineAnanas am Gipfel bekommen, deren Schup-pen, dazwischen die Fnichtstiele Herfürkommen, wer osseirstehen. Es scheinet daher ausser Ziveifel zu seyn, daß dieeben beschriebene Ananas, insonderheit wegen dem seltenMehl, womit sie bedeckt ist, die männliche Blüthe diesesBaiiins ausmache.

Vater» 93 t<tn ftn&ce diesen Baum beynahe auf allen molueei-

kand. stben und denen umliegenden Inseln; doch ist er in Am-bOlllll nicht so gemein als in CeMM und den andern süd-östlichen Inseln. Man kann ihn nicht allein durch denSaamen, sondern auch durch die weichen Häupter, dieman von dem Stamm abschneidet und in die Erde steckt,fortpflanzen; in beeden Fällen aber kommt er viel lang-samer fort, als wei», er wild wächst.

Die jungen Schossen und die jungen Blätter sinddas vornehmste, das man von diesem Bainne gebrauchet;man kocht solche im Wasser, da sie ein sehr angenehmesGeinüse geben. Ferner kann man auch die Früchte davongebrauchen, welche aber auf eine besondere We.se inüssenzubereitet werden; denn roh hält man sie vor sehr schäd-lich, und die Indianer gebrauchen, nach ihrer barbarischenGewohnheit, sogar den frisch ausgepreßten Saft davon,um ihre jungen Kinder, wenn sie ihnen zur Last sind,, da-mit aus dem Wege zu räumen. Man siehet hieraus., wiedieser Ananasbalmi in Ansehung des Nutzens sowohl,als in andern Absichten von dem Sagou - oder Mehldaun,verschieden ist.

Fümfte