s. Gatt. Die Kokospalme. Cocos. iof
titt Höhe der Berge an der Secküstc an, daß sie sehr AvkoAglücklich daselbst wachsen und Früchte tragen. palme.
Man findet zuweilen auch monströse Kckosbaume.
Es geschiehet nämlich, daß aus einer Nuß zween oderdrey Stamme aufschicfsen, und obschon meistens nur einerdavon übrig bleibet, so hat man doch in EeylvN einenziemlich großen Kokosbauin, init drey Stämmen angetrof-fen. Sehr selten trägt es sich zu, daß der Stamm voneinem Kokosbanm sich oben zertheilt, und also;ta> oderdrey Kronen macht. Auch hat man solche gesehen, derenGipfel Aestc von sich gegeben hat, deren jeglicher sich inBlatsticlc zertheilet, so daß sie also rund um die Kroneherab hicngen. Alle diese Abartungen aber sind über,aus selten.
Bisher ist von dem gewöhnlichen großen Kokos- oderKalappusbaum überhaupt die Rede gewesen; RllMph schieden»aber merket an, daß es in Ostindien dreyzehcn Verschic- Heiken,denheiten davon gebe, welche er Sorten nennet. Näm-lich, ausser den mancherley äusserlichcn Farben der nochmit ihrer Hülse bekleideten Nüsse, da einige Bäume diegewöhnlichen gelben, andere die sogenannten weissen, an-dere rothe oder oranicngelbe Kokosnüsse geben, bemerketman noch einen andern Unterschied bey diesen Bäumenoder ihren Früchten. Ausser dem gewöhnlichen Kokos«bäum oder der gemeinen Kokosnuß findet sich also noch:
2. Calappa rutila, auf malcyisch Caslömba«Mannt; die rorhe Kokosnuß; deren frische Hülse inn-weiidig bleichroth oder rostfarbig und so beschaffen ist, daßmau einen angenehineu Saft hcraussaugen kann. Auchist der Kern der Nuß öfters ein wenig röthlich, doch ineirstens weiß, wie bey den gewöhnlichen Nüssen.
. Z. Calappa Saccharina oder Tubu, das ist,Zuckrrkalappus, deren Hülse innwendig weiß, aber zucker-süß ist, daß man sie, wie Zuckerrohr, roh essen kann. Sirsindet sich meistens auf den südöstlichen Inseln»
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