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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
106
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io£ Erste Classe. Zwote Abtheilung.

KokoS- 4. Calappa Canarina, auf maleyisch Calappa

Palme. Canari ; diese ist von den gewöhnliche» allein darinn ver-schieden, daß ihrKcrn dicker, weicher und von angenehmeremGeschmack ist, und mit den frischen Kanarien, welcheseine ostindifche Frucht ist, wie Erdnüsse, die man geschältals einen Leckerbissen ißt, übereinkommt. Man nennetsie auch fette Calappa, weil sie beym Essen fetterschmeckt; doch lässet sich durchs Kochen oder Rösten keinDel davon machen. Man findet dergleichen aber unterden gemeinen Nüssen an einerley Baum.

s. Calappa Bultaria, auf maleyisch CalappaBubur, oder bergige Kokosnuß. Diese haben noch e,nweicheres Mark als die vorigen, denn es ist wie Brey,so daß der Kern leicht von der Schaalc abgehet und sichim Wasser anstoßt.

6. Calappa Machaeroides oder CalappaParrang, das ist, schwerdtförmigc Kalappus, wegen ih-rer länglichen Figur, wodurch sie einigermassen einemMesser, Parrang genannt, gleich scheu. Sie sind läng-licher und kleiner, an beyde» Enden spitzig, und habeneinen dickeren und härteren Kern, als die gcineincn Ko-kosnüsse. Die Schaalcn, welche ohngefehr die Größevon einem Casuaren- oder von cincin Gänseey haben,werden häufig gesucht, um Flaschlein, Becher und Dosendaraus zu machen. Auch gibt es dergleichen Nüsse analten Kokosbaumen, welche alsdenn innwendig kaum einMark oder einen Kern haben, aber an dem vorder» Endegleichsam mit drey Lippen versehen sind.

7. Calappa Capuliformis , oder hcftförmig«Kokosnuß, die man eigentlich zu Messcrheftcn gebraucht,wovon auch die Schaale die Figur hat, und deren darinnenthaltene Nuß länglich, ungefehr einen Finger lang undauch nicht viel dicker ist. Diese machen also eine von denftejnßen Sorten unter den Kokosnüssen.

8. Ca-