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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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Seite
108
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io$ Erste Classe. Zwote Abtheilung.

KokoS- weiß, oder ein wenig grünlich. Sie haben eine so dünnepaime. Hülse und Schaalc, daß sie beym Zlbfallcn leicht zerber-sten, und alsdenn ein angenehmes Wasser von sich geben.

12. Bey der Stadt Suratte und weiter durch dasganze Königreich Cambaja und Gusurattc, an der festenKüste von Indien, findet man eineArt von indianischenPalmbäumen, Terri genannt, welche mit der Weinpal-«ne mehr gemein hat, deren Früchte zwar auch Nüssengleich sehen, aber zwey - oder dreymal kleiner sind, alsdie gewöhnlichen Kokosnüsse, und einen sehr harten Kernhaben, der nicht zum Essen taugt. Dieser Baum bleibtniedriger, und seine Blatstiele sind schon ganz unten mitBlattern besitzt. Aus dem abgeschnittenen Zweige seinerFrnchtbüsihel sauff ein sehr angenehmer Saft heraus, denman daselbst zmn täglichen Getränke brauchet, welches«der leicht trunken «nacht.

rz. Auch ist noch eine sehr kleine Sorte von Kokos-nüssen hirhcr zu rechnen, welche auf den maldivischen Jiisilnwächset, und am ineisteu init den vorgeineldeten schwerst»vdcr büchsiiiförinigen Kalappusbäumen übereiu zu kommenscheint, deren kleine Nüsse auch häufig zu Dosen, Pul-derhörnlein und andern Kleinigkeiten gebraucht werdeir.üabat erzählet, daß man solche Kokosnüsse von der Größeeines Hühncreyes an den Ufern der westindischen Jiisilnfinde, von denen man Dosen mache, die sich sehr gut po-llircn lassen; und glaubte, daß dieselbe Von dem festenjande von Südamerika herkämen.

SPNtlM- RllMph merket Hiebey sehr gut an, daß die großenviiche Nüsse, welche man gemeiniglich maldivische Kokosnüsse(Cocos de Maldiva), auf maleyisch Calappa Laut,und bey den Chinesern Hayja, das ist, SeekalappuSnennet, keineewegcs zu den gemeinen Kokosnüssen gehö-ren. Sie werden auf die Strande der inaldivischen In-seln und andern ostindischen K sten angefpühlt, ohne daßman noch mit einiger Wahrscheinlichkeit das Gewächs,woran sie wachse», errathen konnte; man vermuthet,

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