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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
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111
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5. Galt. Die Kokospalme. docos. m

oben ein deutliches Zeichen eines daran gesessenen Stiels, Kok»-«wie inan aus der Abbildung siehet, daher er vermuthet, palmc.sie wachsen an gewissen über das Wasser Hangenden Bäu-men auf kleinen Inseln und Felsen oder an einem Ge-wächse im Meer sclbsien.

Endlich müssen hier noch zween Kokosbänme erwähntwerde», welche mit dem borbcschrlcbcnc» gemeinen Kokos- KokoS«bäum cme großeAchnlichkeit haben, und welchcHcrr Jac- "üffe.quill nebst diesen in seiner Sei. stirp. amer. Hist. an-führck. Der erste wird von ihme daselbst p. 277. unterdem Namen: bitterer Kokosbaum, Loeos nucleoamaro , beschrieben. Er wächset häufig den dichtenund bergigen Wäldern auf der Insel Martinigue. Sei,rie Gestalt koinint mit dein geincinen nüssetragenden Ko-kosbaum vollkommen übcrcin; seine Höhe aber erstrecktsich öfters über hundert Fuß. Seine Früchte sind sogroß als ein Gausey, und enthalten einen Kern undSaft, welche äusserst bitter, und dcshalben nicht zu gc-niessen sind. Wenn dieser Baum noch jung und kaumzwölf Fuß hoch ist, so pstcgen die Einwohner längst deinStamm einen Schnitt darein zu machen, damit die Pal-menkäfer (Curculio palmar. Ivnn.) ihre Eyer hin-einlegen, aus denen hernach die dicken, fetten und wciß-lichgelben Würiner entstehen, welche sie gebraten bor ci-ncii Leckerbissen halten. Von den Franzosen wird dieserBaum Palmiite amer, das ist, bittere Palme gcnennet.

Auf der nämlichen Insel wächst noch ein Kokos- Stach«'bäum, welchen Herr Aacquill am angeführten One p. lichec2 ss unter dem Ramen: stachlichcr Kokosbaum, doec)8 KokoL«truneo folüsqüe aculeaP8, beschreibet, und tab.

abgebildet hat. Er ist dem gemeiiien Kokosbaumebenfalls sehr ähnlich: hat aber einen dickeren, und mitcmigcn wenigen Stacheln besetzten Stamm; auch sinddie Dlatstrele an beyden Seiten stachclich. Die Blüthensind wie a» dem gemeinen Kokorbanm; die Früchte aberrundlich, von der Große eines kleinen Apfels, mit einer

dicken