KokoS'
palme.
Unter-scheiddungS»zeichender zwo»teil Art.
Ge-
schrei»
bungder
Blüthe
und
Frucht.
m Erste Classe. Zwote Abtheilung.
dicken, faserigen und wenig saftigen Hülse; die Figurder Nüsse ist wie bey den gemeinen. Die Cariben nen-nen ihn in ihrer Sprache Orougrou. Nun folgetnach Anleitung des LttlNkUs die zwote Art von Kokos-palmen, nämlich:
2. Guineische Kokospalme. Cocos
guineensis.
Welche durchaus mit Stacheln besetzt ist, von einanderentfernte Blatter oder Zweige, und eine kriechendeWurzel hat, Cocos aculeata tota, frondibus di-stantibus, radicc repente. LINN. Syst. veg.p. 827. Mant 137. Baclris minor , frudtibussubrotundis. JACQ. amer p. 279. t. 171. f. «•Palma frondibus pinnatis, caudice tereti acu*]eato, fructu minore MILL. Dict. 5. Palmaspinosa minor, caudice gracili, fruüu prunifor-mi, minimo, rubro. SLOAN. bist. jam. Pal-ma americana spinosa. C. B. Pin. 507. PLUK.Alm. 276. 1.103. f. 1.
Ob schon Linnens diese Art die guineische Ko-kospalme nennet, so ist sie dennoch eigentlich in dem mit-tägigen Amerika zu Hause. Sie ist von der vorigen Artin vielen Stücken, selbst in der Frucht unterschieden;kommt aber doch unter andern auch darinnen mit dersel-ben übcrein, daß sie männliche und weibliche Blumen aneinem Stamm und in einer Blumcnkolbc traget. HerrJacquin, welcher ihr den Namen Baftris beyleget,gibt von dieser Palme folgende Beschreibung. Die Blu-mcnscheidc ist groß, länglich, hohl, auf dem Rücke» stach-lich; und enthalt eine ästige Blumeukolbc von gleicherLänge. Die Blumen bestehen aus einer einfache», drey-mal zertheilteii Blumenkronc, welche in einem fast gleichlangen, ebenfalls dreyfach getheilten, und gleichfarbigenKelch sitzt, und sechs pfriemcnfbrmige, aufrechte Staubfäden
enthält,