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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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7. Gatt. Die Oelpalme. Hais.

Zimmerholz, aus welchen sie Wurfspieße, Pfeile und Oelpal»Dergleichen mache»; einige halten es für eine Gakkung nie.Ebenholzes.

Hingegen beschreibt Herr Miller am angeführten £) e {tc§es£>rtc unter No. 6. einen andern Palmbaum, welcher Palm«von ihin, der ölige Palinbaum mit gefiederten Blättern, bäum»die schmale siachc Lappen und siachliche Mittelribbcn ha-ben, ?alma (oleosa) frondibus pinnatis, folio-lis linearibus planis, stipitibus spinoüs; rmdvom lAloane, der Palmbaum mit siachliche» Blättcr-siirlen, und einer gelben, pflaumcnfbrmigeu, blichenFrucht, Palma foliorum pediculis spinosis, fru-£tu pruniformi luteo oleoso , geuennet wird.

Dieser Palmbaum, sagt Herr Miller, wird in Wcst-indicn der bliche Palmbaum, und von andern das Ne-gcrol genannt, weil die Frucht dieses Baums zuerst VonDen Negern aus Africa nach America gebracht wordenist. Er wachst in großer Menge auf der Küste vonGuinea, inglcichen auf den Inseln des grünen Vorge-bürges; auf keiner von unfern aincricanischen Colouienaber war er vorher anzutreffen, bis er erst nach der Zeitdahin gebracht worden; gegenwärtig aber trift man aufDen meisten Inseln dergleichen Baume in großer Mengean, wo die Negers sie sehr stcißig fortpstanzen. DieZweige oder Blatter dieses Baums sind gefiedert; die klei-iK'n Blatter oder Lappen sind laug, schmal, und nichtso steif, als an den mcistcii andern Palmbaiuncu; dieStiele der Blatter sind an ihrer Basis breit, daselbstumfaffcn sie den Stengel oder Stamm, gegen oben zuverschmalcr» sie sich siuffeuwcis, und sind mit starken,stumpfen, gelblichen Stacheln besetzt, welche an ihrerBasis am grbßcsten sind. Die Blüthen kominen ain Gi-pfel des Stamins zwischen den Blättern zum Vorschein;einige Büscheln haben männliche Blüthen, andere weib-liche. Auf die letzter» folgen cyrundc Beere, die grös-ser sind, als die größten spanischen Oliven; und in An-sehung der Gestalt kommen sie mit selbigen vollkommen

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