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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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136
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iz6 Erste Classe. Awote Abtheilung.

Oelpal- Herr AdcmstdN meldet von einem Palmbaum in Sene-Mk. gal, welcher beym Sloune (Hüb. ]ara. II. t. 2,1 s.)Paima altissima, non spinosa; fruftu pruni-formi, minore, racemoso, sparso heißt, ausdessen Früchten ebenfalls ein Del gepreßt wird, dieserhat keine Stacheln, wachset nach seiner Erzählung auchin Wcstlndicn, und hat einen sechzig bis achtzig Fußhohen Stamm.

Der In der Beschreibung, welche Herr Miller in sci-

Macawr,,^^ Gartncrlericon von dem Palmbanm gibt, den lstn«baum> a„ch unter dem Bcynamen seiner Lclpalme anfüh-

ret, wird nichts von einem Del gedacht. Er heißt beymMiller Palma (spinosa) frondibus pinnatis,ubique aculeatis, aculeis nigricantibus, fru-£tu maiore, der Palinbam» mit gefiederten, allent-halben mit schwarzen Stacheln besetzten Blattern, undeiner großen Frucht; beym El»Utie aber der große überund über mit Stacheln besetzte Palmbanm, mit pflan-mcnformiger Frucht, Palma tota lpinosa maior,fructu pruniformi, und ersterer schreibet von ,hmcfolgendes: Dieser Palmbanm wird insgemein von denEinwohnern der britiischcn Inseln in America der großeMacawbauni genennet, und ist auf den careybischen In-sel» sehr gemein. Er erreicht eine Hohe von dreyßigbis vierzig Schuhen; und der Stamm ist inkgcmcin ge-gen den Wipfel zu größer, als unten. Die Zweigeoder Blatter sind gefiedert; deren kleine Blatter oderLappen sind sehr breit. Die Stciigcl und Blatter sindstark mit schwarzen Doriicn von verschiedener Gestalt aufallen Seiteii besetzt. Die männlichen und weiblichen Blü-then stehe» an dem nämlichen Staunn, lind kommen ebenso wie bey dem Kokoebaum zum Vorschein. Die Fruchthat ungefehr die Größe von eincin mittelmäßigen Apfel,und steckt in einer sehr harten Schaalc. Die Negerspflegen die »och zarte Frucht zu durchstechen, woraus einsehr angenehmer Saft fließet, von dem sie große Lieb-haber sind. Der Stamm dcö Baums giebt ein festes

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