?. Takt. DieArecapalme. sVrecz. r^r
»hne Zweifel mehr mik den letztem überem. Dennochhaben sie keinen so hohen Stamm, als die Kokosbanme,sie erreichen nur eine Hohe von zwanzig bis dreyßigSchti-hen, und sind nicht über eine Spanne dick; auch ist ihrStamm vollkommen gerade, da hingegen des KokosbanmSseiner immer ein wenig seitwärts hinget. Die Rindedes Arecabaums ist hellgrau, und gleichsam in Absitzegetheilt, oder einigermassen mit Ringen umgeben, dieaber nicht stark hervorragen. DaS Holz ist weiß undlangfaserig, in seiner Jugend schwammig und z-he, wirdhernach aber hart und hornartig, und hat inuwendigein wcifses, weiches und mürbes Mark, welches fast dieHelfte des Stamms ausmacht. Die Zweige stehen andem Gipfel rund herum ausgebreitet, aber m geringererAnzahl als an dem Kokosbaum, und die oberste» macheneine Krümmung, welche über sich, und nicht, wie beyden Kokosbaumen, unter sich gerichtet ist. Sie umge«ben den Stamin mit einer breiten Basis, und bestehenaus einer dicken, zähen, langfaserigen Haut, welche vonaussen grün,, und mnwendig, wo sie sich wie Pergamentabschälen lasset, weiß ist; i,inwendig an dieser Basisschießt der Stengel mit der Blumenkolbe und ihrerScheide herfür. Die Zweige sind ungefehr vier Schuhlaug, und nicht rund, auch mcht rmnenförniig ausge-höhlt, wie an den Kokosbaumen, sondern mit vcrsch.cde-nen erhabenen Streifen, insonderheit an der v^ern Seite,der lange nach gerippt. In der Mitte lauf: ein solcherStreif gänzlich durch, und zu beyden Seiten haben sieeinen schmalen Rand; woran die Blätter stehen, undzwar so, daß von denselben der Zweig ein rundes End«bekommt, wie eine Feder.
Durch diese Blätter ist der Baum sehr gut zu unter-scheiden; denn an dem Kokosbaum sowol als an demDakteloaum sind die Blätter, wie ein Degen, zugespitzt;an dem Arecabaum aber sind sie sttimpf, Uiid wie abge-bissen. Sie sind aber nicht, wie Emneus will, umge«schlagen, (replicataj, sondern nach 9;UMphms Zeug-niß
Die
Blatter.