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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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150
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Areca«

Kaum.

Wild«

Plnaug

bäume.

Die

runde

Sorte.

sfo Erste Classe. Zwote Abtheilung.

ter sind nicht so dunkelgrün. Man findet diese Sott«von Arecabänmcn in Java und den umliegenden Ländernwenig oder gar nicht; auf den niolnccischen nnd andernöstlichen Inseln aber kommen sie sehr häufig vor. Inden südlichen Provinzen von China wachsen sie auch, abersehr selten. 3) Der schwarze Pinangbanm endlich, derauf maleyisch Pinang-Itam heißt, wird vor dir schlcch-teste Sorte gehalten, dennoch aber, insonderheit an derfesten Küste von Indien, häufig gebraucht. SeineFrüchte sind etwa« kleiner, so lange sie noch unreif sindgrasgrün, wenn sie aber reif werden, roth, odc» we-nigstens röther als die vorhergehende, und habe» einegrobfaserige Hülse. Die Nuß ist auch kleiner, aber läng«lichcr; daß also die ganze Frucht eine sichelförmige Ge»statt hat. Ueberdiß trift man auch noch Verschiedenhel»tcn davon an, sowohl inAnsehung der Gestalt der Früch-te, welche in einigen ctkig, und in andern mit Hakenversehen ist, als auch in Ansehung der Farbe, welchebey einigen ganz weiß ist, die auch deswegen Eycrpinauggenennet werden. Roch eine andere Sorte, Pinang-Lanisa genannt, tragt Früchte von der Größe einerMusketenkngcl; und bey den Früchten dieser zwo letztenist die Hülse süsser, saftiger, und angenehmer zu essen,als bey den andern.

Ausser diesen zahmen gibt cS in Lstindien noch ei-nige wilde Pliiang- oder Arccabaunic, welche sich tndrey Hanptsortcn, namliä), NMdk, elchc'lsörMlge, undreißköl'Nerä!)NÜche, eintheilen lassen. Diese Benen-nungen beziehen sich auf die Gestalt der Früchte: obschondiese Sorten auch in Anschnug dck übrigen Gewachsenverschieden sind.

Der runde wilde Pinangbaum hat einen etwas bk»ekeren Stamm, als der zahme, mit einer glätter» undweisseren Rinde, und weiter von einander stehenden Ab-sätzen. Er ist vier und zwanzig bis' vierzig Fuß hcch;seine Zweige sind bey sechs Schuh laug, und Zrößtemheils

mit