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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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153
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6. Gatt. Die Arekapalme. Areca. i sz

überzogene Reißkörncr, wovon sie auch den Namen ha- Arecs»den; doch sind sie mehr rund. Sie bleiben auswendig bäum.lange bleichgrün » werden aber endlich auch blutroth, undhaben innwcndig fasi gar keinen Kern. Man kamk sieeben so, wie die andern, in Ermanglung zahmerPinang-odcr Arecanüssc, und auf die nämliche Weise zubereitetessen. Ihr Name in^lmboina ist slua Soil oder IiuaTette. Wenn der Baum noch jung ist, so lasset sichder Kohl oder Palmiet desselben auch genießen; dasHolz aber ist nur zu dünnen Latten zu gebrauchen.

InAmboina kommt noch eine andere wilde Pinang-sorte vor, welche in Ansehung der Figur ihrer Blattermit dem geineincn zahinen Pinangbaum mehr, als allevorhergehende, übereinkommt; deren Früchte aber denenVon der letztgcmeldten sehr ähnlich sind. Ihr Stammist gerade, Mgnns-Hoch, und uugefehr so dick, wie einKindsarm, und hat an dein Gipfel fünf Schuh langeZweige oder Blatstjele, an welchen Blatter sitzen, dieungefehr einen Fuß lang, am Stiele schmal, am Endeaber fünf Zoll breit sind. Der Fruchtbüschel entstehetziemlich weit unterhalb dem untersten Blat, und tragtnoch kleinere Früchte, als der eben zuvorbeschriebeneReißkörncrpinang. Diese Sorte wächst auf fclsichcnGebirgen an der östlichen Seite von Amboina und viel-leicht auch noch sonstcn; der Kohl oder Palmiet davonwird auch vor eine besondere Delicatesse gehalten.

Man siehet hieraus, daß alle diese Pinangbäume,sowohl die zahinen als wilden, in den meisten Eigen-schaftcii miteinander übereinkommen. Ihr Unterschiedbestehet hauptsächlich in der größcrn oder geringern Hohedes Stammes und der verschiedenen Größe der Früchte.

Die Wurzel bestehet bey allen aus einer Menge von Fa-sern, und hat keine besondern Hanptwurzcln; daß siealso vornämlich durch die daran hängeiidc Erdc, gleichwiebey den Kokos- und den meisten andern Palmbamneu inL>em Boden befestiget seyn muß.

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2) Kohl-