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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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166
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bäum.

166 Erste Classe. Zwote Abtheilung.

Tannen- Man kocht beyde initeinaiidcr zu einem dicken Syrup,xalme. welcher zwar, wenn man ihn in Körbten, oder kleineSchüsseln gezogen hak, gestehet und fest, aber selten rechttrocken wird, daß er also auch nicht lange gut bleibet.Gleichwohl wird sowohl dieser, als der oben beschriebeneLontarziickcr in den Handelsstädten von Java in Mengeverkauft, M> von den Europäern zur Verfertigung einesBiers gebraucht. I» Amboina wird der meiste Sagueran die Chinescr verhandelt) welche mit einem Zusatz vonandern Dingen Arak daraus machen, und zu diesem Endebrauchen die Teifferaars auf die Reinigkeit des Sa.gncrs nicht sonderlich zu sehen.

Mehl Wenn der Sagucrbauni keinen Saft mehr gibt

von dem und also nimmer zum Teifferen taugt, so laßt man ihnEaguer« entweder als unnütze stehen, oder in schlechten Zeiten,und nachdem sich der Baum wieder in etwas crhohlc hat,hauet man ihn um, und zieht aus seinem Stamm, gleich-wie aus dem Sagvubanm, ein Mehl. Man bekommtzwar solches von dem Sagncrbanm nicht so reichlich, alsvon dem Sagoubauin, weil letzterer mit dem TeifferenVers- ont bleibt; er giebt aber doch so viel, daß es sichder Mühe verlohnet, dasselbe zu sammlen. Das Markdes Sazuerbaums ist viel faseriger und holziger, so daßman es mit Gewalt aus den Stücken des gespaltenenStammes herausschlagen, und hernach erst mürb klopfenmuß; wenn es aber auf die nämliche Art, wie vondem Mark des Sagoubaums gemeldet worden, mit Was-ser geknetet wird, so stießt das Mehl viel leichter davon.Doch ist das Brod, welches daraus gemacht wird, vielschlechter, indem es immer von dem Baum einen säuer-lichen oder schimmlichen Geruch behält. An der Dst-knstc Von Java ist die Bereitung des Mehls aus demMark des Sagucrbaums etwas bekanntes, und in Bor-nes macht man runde Körner davon, welche viele vorrechten Sagou halten, und woraus inan einen schmack-haften Brey kochet; diese Körner führen insgemein denName», Bornes-Sagou.

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