168 Erste Classe. Zwete Abtheilung.
Tannen- Spaniern ihre Schätzung bezahlen, welche sie aus jenemPalme. Schifssaile flechten, und mit diesem Küssen und Matra-zen ausstopfen. Der junge Schoß des Sagncrbaums istauch eine Are von Horn oder Pfeil, welche, wie bey an-dern Palmbänmrn, oben am Gipfel in der Mitte her-vorraget; er hat ebenfalls einen eßbaren Kohl oder Pal-mict, welcher aber viel wässeriger und schlechter ist, alsan den Korosbaumen. Unter seiner moosigen Rinde ha-rr ein sehr hartes, hornartigcs, zähes Hol;, welches ei-nen Zoll dick ist, und woran wegen der Härte die Belsabspringen; das übrige des Stammes füllt das obgedach-rc mehlige Mark aus. Die Wurzeln bestehen aus dickenFaser», wie bei) den Kokosbauincu.
RllMph versichert,, man habe von diesem Bann,inAmboina eine besondere Sorte, welche nichts als blü-thentragende Kolben oder Majangs hervorbringe, bissie ihr hohes Alter erreicht. habe, in welchen, erst der,Boa Batu genannte, Frnchtbüschel znm Vorschein kom-men soll. Diese haben einen kürzeren Stamm, als diegewöhnlichen Saguerbäuwe, und werden insbesondereNawa Corure gcncnnct. Vielleicht werden von die-sen die Frnchlkcune derjenigen Baume, an welchen diemäiinliche Blüthe erst nach diesen herfürkommt, be-fruchtet.
Der Wegen der Eigenschaft einen Wein zu geben, und
Nipa< der Ähnlichkeit der Blatter beschreibet der Herr Jpoufalöiiiii, luvn unter dieser Gattung noch den Nipabanm oderISipaboom, welchen die Holländer sonsten aiul,boOlTl nennen. Diesen Namen führet er in Makasar;in Ternatc aber nennet man ihn Bobo, in AmboinaPalean oder Parena, ivic auch Paleyn. Er wachstauf vielen inplnccischcn Inseln, und sehr häufig auf denphilippinischen, wo man ihn in Ermanglung eines bessernteifFcrt, und den herauslaufenden Saft meistens zurBereitung des Araks gebrauchet. Auch findet man ihnin Celcbes, Bocro, und an her Nordküste von Ccram;
ja