Gatt. Die Tannenpalme. LIalc. , 6--
ja auch an der festen Küste von Siam, Pegu, Malaka, ?,imneMund sonsteu in Indien. Er liebet wässerige, morastige l'aliue.Derter, welche.vom Wasser überschwemmet Werden, und.ist daher in gedachten faudern an große» Flüssen genieiri,wo er durch die Ueberschweimnungen öfters mit den Wur-zel» losgerissen, und durch den Strom des Wassersbis in die See fortgeführet wird, woselbst man ihn als-denn hon Ferne, wie ein Fahrzeug, herumschwimmenstehet. Daher kömmt es, daß die Holländer alles der-gleichen auf dem Wasser schwimmende fremde GewachstIst^pbocrmen oder jambis vaaders nennen. Zu-weilen tragt es sich zu, daß solche Baume hernach durchden Wind auf ein schlammiges fand hingetriebeu, odervon den Wellen a!is Ufer geworfen werden, wo sie als-denn Wurzeln fassen, und auf splche Welse vyn einerKüste auf die azidere fortgepflanzet werden.
Dieser Baum ist,, feinem Gewächse nach, dem Sa- Gestaltgoubaum sehr ähnlich; er ist aber wohl „och einmal fo deffelbrrzdick, mid nicht über eine Mannslänge hoch. SeineBlätter sind schmäler, glätter, steifer, und ohne Sta-cheln ; jegliches ist vier oder fünf Schuh laug, und mei-stens nur drey oder vier Finger breit. Sie stehen e;nwenig mehr ausgebreitet, als die au dem Sagoubaum;hangen aber weniger herimter, als an dem Kocosbaum.
Das Horn oder junge Schoß wird, ehe es sich in Blätter-ausbreitet, zwölf bis Vierzehen Schuh hoch. Zwischenseinen Zweigen entspringet e,n dicker Stengel, welchersich in Aestlem vertheilet, die an ihrem löffelförmigenEnd: Kählein tragen, die so lang und dick sind als einFinger, und gus Schuppen bestehen, worinn die Blütheenthalten ist. I» der Mitte zwischen diesem Kätzlein,sitzt ein Büschel von Fruchtkeimen, so groß als eineCitrone; welcher aber endlich so groß wird, wie einMensch.mkopf, und alsdemi aus knopssörinige» Früchtenbestehet, in denen ei,i wässeriger süsser Kern, von einen,
Agile» Geschmack enthalten ist. Diese Kerne werden eben
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