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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
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ii i.Gatt. DieBrennpalme. Caryota. 177

Ley andern Palmbäumcn. Sie haben dünne, gerade, Brenü-und steife Scitenzwcigc, wovon die untersten sehr lang Palme«sind, die aber nach vorne» zu allmählich länger werden;an diesen oder auch an andern Stielen, in Welche stch dieSeitcnzwcige noch weiter vertheilen, sitzen die Blätter,welche von einer ganz besondern Figur sind, gcgeii einan-der über. Diese Blatter nämlich sind von den Blätternanderer Palmb nune sehr verschieden, und sind nicht langund schmal, sondern fast von gleicher Breite und längerEinige davon haben fast die Figur von einem stachenSpieß, andere sind ungleich oder fchief dreyeckig, unddie meistert sehen aus, als wenn sie abgebissen wären, in-dein sie am Rande gekerbt oder in viele Spitzen zertheiltsind, daher man Jtc auch mit den Brustfinnen gewisser Fi-sche vergleichet. Ein solches zusammengesetztes Blat hatalso, wenn man die Große ausnimmt, mit den Blatterndes Kölweks, der Engelwurz lNid anderer schirintragcudcnKräuter einige Aehnlrchkeit. Am Ende eines jeden Zwei«gcs stehet ein Blat, welches fast einen Vogclschwanz vor-stellet. Die Farbe dieser Blatter ist glänzend schwarz-grün.

Die Entstehung der Früchte an diesem Baum kommtviel mit derieuigen bey dem Saguerbaum übcrein. Wenn Frucht«,er nämlich sein hohes Alter erreicht hat, so entsteht zwi-schen den Zweigen eine Fruchkschcide, welche eine gewisseMath hat, längst bereit sie sich öfiiet, und alsdenn emenBüschel von zwölf bis achtzchen Stielen zum Vorscheinbringt, von dcneit jeglicher bey vier Schuh laitg ist, abersich in keine Ecitenzwcige vertheilet. An diesen hängendie Fruchtkcime, wie rnndc Knöpfe, und zwar immer zwey,drey ober vier beysammen; sie haben keine besondernStiele, sondern sitzen, wie die Arccanüsse, in dreyeckigenKelchlcin, welche von der weiblichen Blüthe zurnckblei-den. Sie werden hernach ungefehr so groß als Schlehen,von denen sie auch fast die Figur haben, nur sind sie oben>»il einer kurzen Spitze versehen. Ihre Farbe ist an-fänglich roth, hernach wird sie dunkel violct oder purpur-Linne pflanzensyst. I. Tb. M farbig -