Brenn«
palnie.
Die
Blu»
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Irll'C.
Ge«brauchdes Holres u. s.n>.
Erste Classe. Dritte Abtheilung.
färbig. Eine jede Frucht enthält in ihrem Fleisch zweenKerne oder Steine, welche zwo Halbkugeln ähnlich sind,die mit ihrer flachen Seite aneinander sitzen. Diese Kernehaben inmrendlg ein weisses, steiniges und hartes Mark,welches zu nichts nütze ist. Dieses Fleisch erwecket aus derHaut eben ein solches Bcisscn, als die Früchte des Saguer-Lamns, ja es brennet noch viel heftiger, als diese.
Dieser Baum tragt in seinem Leben nur ein einzigs-mal Früchte, nach diesem laßt er seine Blätter und Zwei-ge satten, und stirbt nach und nach ab. Unter den Frucht-büscheln wachst sowohl an der Krone, als an dem Stainmsclbstcn eben so, wie an dem Saguerbanm die männlicheoder eigentliche Blüthe hervor. Die Blnmcnkolbc beste-het aus Stielen, welche gleichsam wie mit kleinen Eichelnbesetzt sind, die sich aber mit drey dicken Blattlcin ösnen,und innwendig Viele dicke Fäden haben , welche anfangsweiß sind, hcriiach aber durch das reife Mehl oder denBlumenstaub gelb werden, wodurch unfehlbar die Frucht-keime^ wie bey den andern Palmbäumen, befriichtct wer-den. Aus diesen Blumenkolben wird kein Saft oderPalmwein abgezapft.
Dieser Baum, dessen Stainm zuweilen so dick seynsoll, daß zween Männer, ihn mit den Armen jit umspan-* neu, erfordert werden, bekommt an dem Gipfel zwischen’ dem Anfang der Zweige oder Blatsticle eine wciste,schwammige Substanz, wie der Sagucrbaum, welcheBaru oder Baroe geuennct wird. Er hat auch eineneßbaren Kohl oder Palmict, und aus dem innersten Mar-ke seines Stamincs lässet sich ebenfalls ein Mehl verferti-gen; beyde Theile aber sind viel schlechter, als bey an-dern Palmbäumen. Das vornehmste, welches von die-sem Palmbaum gebraucht wird, ist sein Holz, welchesunter allein Hol;, das in Dstindien vorkommt, vor dasbeste und dauerhafteste zu den Hänscrii und Gebäude» ge-halten wird. Dieses Holz, welches das Mark einschlies-sct, ist in jungen und mittelmäßigen Bäumen roth, in
alte»