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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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Der zwoten Classe erster Abschnitt.

Baume mit zween Staubfadenin einer Zwitterblume.

(Diandria).

Zwölfte Gattung.

Der Oelbaum. oiea.

ElXld!. Len. pl- n. 22.

ieser Baum beißt im griechischen Elaia, wovon Herder larciiiische Name Olea seinen Ursprung Oel«

hat; das griechische Wort Elaia aber ist vec- bamn.muthlich von Leiern, etwas glattes und schlüpfriges, Ole».oder von Leio, glatt oder schlüpfrig machen, herze»teilet. Seine Tencnnungen sind fast in allen Sprachengleich, und durchgchends von seinen Früchten, den Oli-ven und deren Eigenschaft hergenommen; die Deutschennämlich nennen ihn den Oelbaum oder Olivenbaum;die Holländer ülyfboom oder Olieboom; die Fran-zosen Olivier; die Engelandcc Olive-Tree; die Ita-liener Olivo; die Spanier Oliva; die PortugiesenOleyvera.

Der Oelbaum ist einer von den vortrefiichsten, unbvon denjenigen Bäumen , welche sowohl in den heiligenals Profangcschichreu vorzüglich berühmt sind. DieOelbaume waren ein beträchtlicher Theil von den Reich»thümern , welche den Jftaeliten in dem gelobten Landezum Besitz gegeben wurden. In den Gleichnissen wec-Linne pstnnzenssst. I. Lh. N den