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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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195
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i2.Gatt. Der Oelbaum. Olea. 19s

die von den Birn- und Aepfclbäumen auf ihre eigeneStamme gcinipfct werden. Sie wollen gut und sorg« ha„M,faltig gewartet werden, und taugen in warmen Landernwegen ihren schönen, grünen Blattern, die sie das ganzeJahr hindurch behalten, sehr gut zu Lauberhütten; undwurde» chcmalcn von den Juden auch zu ihrem Lander-hüttenfestc gebrauchet.

In den, Linneischen System gehöret die Gattungder Oclbäume unter diejenigen Pflanzen, welche zween Kennjei»Staubfaden und einen einzigen Staubweg haben, und eCderen Blumenkrvne einfach, gleich, und unten an der rung»Basts des Fruchtknotens angewachsen ist; und die Kenn-zeichen, wodurch der Charakter dieser Gattung bestim-met wird, sind folgende: Die Bluiilenkcone spaltet sichoben in vier fast eyformige Abschnitte, und auf die Blu-me folget eine Steinfrucht mit einem einzigen Kern. Zudieser Gattung gehören demnach folgende drey Artend

i) Europäischer öclbcumt. Ölea euröpsea.

Mit lanzenförmigen Blattern, Üleli foliis lanceolatis,

LINN. 8)'st. vcg. p. $5. Sp. pl. p. tu Oleafoliis lanccolatis, ramis teretiufculis. Hört. dunas,Cliff 4. Mat. med. >o. ilOYEN. Lngdbat. i e tcfacn5öK. Oleasativa. BAÖH. Pin.472» PvAI. Hist.p. 144t. 13 LAKW Herb. t. 199. DODON. ErstePempt S2i. B. Olea foliis lanceolatü, ramis Art»tetragonis Hort. Clift'. 4, ROYEN. Lugdbat»

399. Olea lylvestris Folio duro subtus incano.

C. B. Pin. 478. Olea Ijlveltris, BLAK.W»

Herb. t. 213.

Man unterscheidet von diesem europäischen Oelbaum ^msgcmein zwo Variekälcn. nämlich den zahmen, undden wilden Oelbaum. welche Linneuo also voneinander e)cl-uuterschcidet, daß er jenem runde, diesem aber viereckige bäum.Acste zuschreibet. Einige sagen, der wilde Oelbaum(Oleaster, t'. Olea lylvestris), welcher in den Wäldern

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