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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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204
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ao4 Zwote Classe. Erster Abschnitt.

Virgini- lich zeiget, und bernach zu einer purpnrrothcn oderscher schwarzen Deere wird, welche so groß als eine Schle«Schneer he ist, und einen harten Kern enthalt. Dieser Baum,bäum. jj cbct einen feuchten, weichen und leimichtcn Boden,und kann leichtlich aus seinen Kernen gezogen werden/welche in einem Jahr, nachdem man sie in die Erde :gesteckt hat, aufzugehen pflegen; er kann auch, woer bedeckt stehet, in England und fonstcn ausser seinem !Datcrlandc die gewöhnliche Winterkaltc von Europa in Ifreyer Luft wohl ertragen. '

Unter«

schei-

r>ungs«

jeichen.

2) Zeylonischer Schneebaum. Ckionuntkus

LL^IuMLU.

Dessen Blumenstiele sich in eine Rispe zertheilen, undviele Blumen tragen, Chionanthus pedunculispaniculatis multifloris, LlNN. syst. vcg. p. 45.Sp. pl 1. Flor. Zeyl. n. 14. Arbor Zeyla-nica, cotini foliis fubtus lanugine villosis, flo-ribus albis Cuculi modo laciniatis. PLUR.

Alm. 44. t. 241. f. 4..BURM. Zeyl. 31. BUK.M,Flor. lnd. 6. ROYEN. Ludb. 39g. Ghaerie-thagas s. Arbor bovina. HERM. Zeyl. 33 23,Von diesem Baume hat Herr Houcrupn einefthcr Abbildung, »ach einem getrockneten Zweige aus derSchnee» schönen Sammlung deS Herrn Professor Burma,ma,mitgetheilet, welche Dab. V. 6g. zu sehen ist. Diei ab,v * Blatter an diesem Zweige waren ziemlich rundlichk, und* an ihrer untern Seile war das wollige Wesen, wcl.ches pluPener ihnen zuschreibt, nicht deutlich wahrzu-nehmen; auch sind in der Abbildung des lctzrcrn dieBlatter um ein merkliches schmahlcr vorgestellt. DieBlumen haben, wegen ihren liefen Einschnitten und ih»rcr lappichtcn Zertbeilung, viele Aehnlichkeit mit derGukuksblume (Fyahniz Flöz Gueuli Diun.); und ihreFarbe war an dem gedachten getrockneten Zweigenbleichroth. Die Anzahl der Staubfaden ist nach Hin»MUS und van Köpers Zeugnis öfters drey.