r z.Gatt. Der Schneebaum. Schlonanthus. 205
In seiner Flor. Zeyl. meldet Linncuo von die« Zeyloni«sem Baume folgendes: Seine Blatter stehen gegen ein- scherander über, sind umgekehrt cyrund, auf beyden Sei- Schnee«ten glatt, und haben einen ganzen oder gleichen Rand kaum.und sehr kurze Stielchc»; aus jeglichem Winkel derBlätter kommt eine einzelne Rispe mit Blumen Her-für , deren Stiel sich immer nach und nach in meh-rere zertheilet, und öfters bey vierzig Blumen trägt,welche fast unmittelbar ohne besondere Stiele an denStielchen der Rispe sitzen, zween Staubfäden enthaltenund kürzere Abschnitte ihrer Blumeukronc haben, alSdie vorhergehende virginischc Art.
Der Gliaerithaglias oder RindSbaum, Arbor bo-vina, holländisch Runderboorn, welcher vom ilinncuaund dem jünger» Herrn Professor Burmann auch hie-hcr gerechnet wird, und in Hermanns SammlungZeylonischer Pflanzen vorkomint, hat seinen Namendavon, weil sei» Holz den Knochen von einem Rindoder Ochsen ähnlich ist.
Don dem Schncebaum hatte Linnens ehmaleni» seinen Gcner. plant, die Anmerkung gemacht, daßer mit den Eschenbaum eine große Aehnlichkcit habe.
Hierüber findet man bey dem Herrn Adanson neuer-dings eine merkwürdige Beobachtung, welcher 176z. inseinen Familles des planier, folgendes berichtet: „Ein„ChionantuS, welcher vor zwey Jahren zu Trianon„auf einen Eschenbaum geimpfet worden, ist sehr gut„gerathen und hat die Kälte des vorigen WinterS,
,, welche acht Grad nach dem Rcaumurifchen Ther-„momctcr war und sehr lange anhielt, glücklich auöge«
„ standen. „