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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
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207
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i4. Gatt. Das Dialium. Vi3lium. 227

Blumenkelche; die Blumcnkrone bestehet aus fünf ^ndia«ovalen, stumpfen, gleichen Blättlein, welche unmittel- nischestelbar am Blumenstiel sitzen und leichtlich abfallen; an Dia>der obern Seite des Fruchtbodcns sitze» zween sehr kur-ze, kegelförmige Staubfaden, mit stumpfen , länglichenund doppelt scheinenden Staubbeuteln; der von derBlume eingeschlossene Fruchtknoten ist cyförmig, undHai elnen pfrieuienförmigen, abwärts gebogenen Grif-fel , von der Lange der Staubbeutel, welcher eine ein-fache, aufwärts stehende Narbe hat.

Hicbcr rechnet Linneuo auch noch ein Gewächse, Derwelches beym Rumpt) unter dem Namen, Taleru- TalcrivBoom oder Talcrubaum, vorkommt, und welches auf ^etum.Maleyisch Coelit Papeda, das ist, Cortex Papeta-rius oder Brcyrinde/gcnciinct wird; weil in Ambvina dieRinde von diesen Baum viel zu dein Papeda, oderdemjenigen Brey gebraucht wird, welchen die Einwoh-ner daselbst aus dem Sagoumehl kochen. Die gefie-derten Blätter dieses Baums bestehen nach Rumphaus fünf Blättlein, welche am Rande gezähnt find;da sie hingegen bey demjenigen Exemplar, das Linnensbeobachtete, sieben Blättlein hatten, die nicht gezähntwaren. Rumph meldet ferner, dieses Gewächse blei-be lange ein Strauch, werde aber mit der Zeit einhoher Baum, dessen Stamm sechs bis zwölf Schuhim Umfange betrage, und also drey bis vier Schuhdick seye. Seine Blätter sind drey oder vier Zoll lang-rlncn Finger breit, steif, glatt und von hochgrünerFarbe, haben wenige Ribben und sind am Rande weit-läufig gezähnt; das junge Laub aber ist braun. Da,wo die Blattstiele paarweise an den Zweigen entsprin-gen, sitzen zwey runde, ungezähnte Blättlein oder Blat-ansätzc (Stipulae), die wie ei» Pferdehuf gestaltet find.

Die Blüthe konintt hie und da aus den Winkeln derBlatstielc Herfür, oder auch an den Enden der Zweige»und bestehet in Schwänzen, die ungefehr eine Handlang und an beeden Seite» mit Knöpfen besetzt sind,

welch«»