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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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214
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214 Zwot«. Classe. Zweyter Abschnitt.

p. 10. t. Iv. & 179. f. 98. BUPvM. Flor. ind.p. k. Tamarindus Detelside apellata. ALP.aegypt. ??i. Siliqua arabica, quae Tamarin-dus. BAUH. Pin. 403. Balam-Pulli. RHEED.Hort. mal. 1 . p. 39. t. 23.

Der Tamarindenbaum hat seinen lateinischen Nah»men 1'amarinduz von dem arabischen Worte Tamar-bendi, welches so viel, als indianische Datteln, bedeutensoll; auch beißt dieser Baum im griechischen Oxiphoe-nix, daS ist, saurer Daticlbaum. Welche Benennungmehr von dem saftigem fleische, alS von der übrigenAebulichkeit seiner Früchte, welche in der That geringist, und am allerwenigsten von der Gestalt des Baumsselber ihren Ursprung zu habe» scheinet. Man unter»scheidet von diesem Baume insgemein zwo Sorten,nehmlich den ost- und westindischen Tamarindcnbaum,denn er wird so wohl in dem einen, als in dem andernWclttheile angetroffen.

Der Ostindische ist, wie Rumph berichtet, eingroßer sich weit ausbreitender Baum, der einen dicke»und hoben Stamm hat, mit einer schwärzlichen, rauhenund zerrissenen Rinde. Seine Acste zertheilen sich insehr viele kuotichte Zweige, welche dicht belaubt sind, unddadurch, wie eine Linde, einen angenehmen Schatten ae»Heu; deswegen er auch besonders zu Somnierlaubcn ge»zogen wird, aus welche Weise er sich mehr ausbreitet,als wenn er wild wachst, wo ihn das bey und an ibmewachsende Unkraut mager macht, daß er nur eine kleineund lockere Krone bekommt. Die kleine Zweigleiu tra»gen die Blatter oder Blaisticlc, welche ohne Ordnung,bisweilen einzeln, bisweilen mannichfaltig beysammen,daran stehen, An diesen Blatsticlcn sitzen die zahlreicheBiet bin sehr regelmäßig, bis an das Ende derselben im-mer paarweise, beynahe wie die Linscnblatter. Einjedes Blattchcn ist ungefehr einen Qucrfingcr lang,langlichovai und beynahe drcyNtal so lang, als breit,