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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
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241
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2Z. Galt. ^agat’st. ^Fagara. 241

u»d haben, wenn sie jung sind, eine grüne und weiß-graue äussere Rinde, und stehen gerade gegen einanderüber. Seine gepaarte, kreuzförmig stehende Blätter,sind oval, haarig und adccicht, von saltgrüner Farbeund auf der untern Seite etwas blasser, meistens gleich-färbig, bisweilen auch scheckig, und im Herbst gleichsammit Blut getränkt. Seine Blumen sind weiß, habe»keine Doldenhülle, wenigstens nicht immer; und ent»springen in »nachten Dolden an den Enden der Aeste,und eine jede Dolde bestehet ungefähr aus fünf ästigenBlummenstielen. Die Früchte, oder Beere, welche aufdiese Blumen folgen, werden im Herbst reif, sindschwarz, klein, rund, und dem äussern Ansehen nach, eini-germassen den Wachholderbeeren ähnlich, haben aberoben einen Nabel und sind mit den sitzenbleibenden Ke'ch»blättlein und deni Griffel gleichsam gekrönt, und habenmeistens auch einige weisse Punkten oder Streifen.Diese Beere enthalten ein grünes, äusserst widriges,bitteres und zusammenziehendes Fleisch, und einen run»den, etwas gestreiften Kern. Dieser Baum oderStrauch liebt einen nassen .leichten Boden, ist eben sodauerhaft, als die übrigen A^ten, und kan auch ebensofortgepflanzet werden; er taugt zu Dammwegen in denWäldern, aber wegen seiner allzuweit um sich greifen»den Wurzeln, und allzugroßer Fruchtbarkeit an Beeren,die sich wieder aussäen, nicht wohl zu Hecken. SeinHolz ist sehr hart und zähe , und taugt daher trefllchzu Ladstccken, und zu allerhand Drechslecarbeit; seineRinde mischen die Amerikaner unter den Rauchtaback.!Nütrf>iolt,ö und Joh. Baucht» lagen, man bereite«us seinen Beeren durchs Kochen und Auspressen imTci-denilnischcn ein Brennöl; andere aber vermuthen nichtohne Gr nb , daß solches vielmehr aus den Früchten desSpindelbaums, als aus den waffecichtcn Beeren diesesHartreders geschehen könne.

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der

Linne pflanzensyst. I. Th.

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6) Weis-