244 Zwote Classe. Dritter Abschnitt. i
Filzich« Die Gattung, welche von Hcrcn Iacquin unter.!
tes Ela< dem Namen, Elspbrium, beschrieben wird, bal folgen«,
phrium dx Kennzeichen: Der Blumenkelch tbeilcl sich in vierlanzcnförmige, aufrechte Blattlcin, und fallt nach derBlüthe ab; die Blumenkrone bestehet auS vier eysörmi-gen, spitzigen, stachen und ausgebreiteten Blaktlein,welche langer sind als der Kelch; und enthalt acht pfrie«menförmige, aufrechte Staubfaden, welche Wechsels«:weise langer und kürzer sind, und sämtlich nicht über denKelch Hinausreichen, und längliche, stumpfe Staubbeu«tel haben; der Fruchtknoten ist fast rund, und hat einenkurzen, aufrechten Griffel mit einer entzwcygespaltencnspitzigen Narbe; die darauf folgende Saamcnkapscl istfast kugelrund, glatt, und der Lange nach mit einervertieften Rath gezeichnet, sie öfnct sich mit zwo Schaä«len, deren Substanz tick, lederartig ist, und einen bal«samischen Saft enthalt, und bestehet innwendig auseinem einzigen Fach, worinnen ein einziger ründlichterzusammengedrückter, oben spitziger und unten stumpferSaamenkern liegt , der von einer beinharten Sudstanz,und unten wie auch an den Seiten mit einem weichen Markumgeben ist. Dieser von ihme neu eutdeckten Baum«gaitung hat HcrrIacquin, wegen der leichten Substanzihres Holzes (nach dem griechischen Worte ,levitas,) den Namen, fclaphriüm-, Leichrholr, beyge-leget.
Don dieser Gattung hat er zwo Arten in Amerikabeobachtet. Die erste davon, welche er daS filzichteClaphcium, Elaphrium (tomentofum) foliis tomen-tolls, nennet, ist ei» Baum von keinem sonderlich ichd-ne» Ansehen, welcher nicht selten über zwanzig Schuhhoch wird, und ganz voll von einem schlcimichten, bal«samischen und wohlriechende» Safte ist, welcher mit demSaft der Zurleria viel übereinkommt; er hat ein weis«seS und sehr leichtes Holz, und die Einwohner der In-seln
S