lg. Gattuttg. Portlandie. Portlandia. ifj
i) Großblumige Portlandie. Portlandia Erstegrandiflora.
Mit fünf Staubfaden, Portlandia ssoribu; pentan-Unter-dris. LINN. Syst. veg p. >;8. Spec pl. scher244. JACQ. amer. p. 62. t. 44. Portlandiafoliis maioribus nitidis ovatis oppositis, fiori-bus amplilUmis. BROWN. jam. 164. t. n.sig. 1.
Dieses ist ein gerader, und ein ftl>r schönerBaum, Groß-wclchcr selten über sunfzehcn Schuh hoch wird, und ei« blumig»ne» länglichen, dünnen Wipfel hat. Sein meistens auf-rechter und langer Stamm halt zween Zoll im Durch-messer, und ist mit einer dicken gorkarltgc» Rinde be-deckt, welche allenthalben Spalten und Risse hat, aberdoch nicht abfallt; er theilet sich in wenige kurze Aeste,welche sich alle horizontal ausbreiten und wenige Zwei-ge von sich gebe», und von dem Abfallen der Blatter ge-wtsse Narben oder gleichsam Absätze haben, welche im-mer in einer gleichen Entfernung von einander, odnge,sehr einen Zoll weit, abstehen. Die Blatter sind unge-fehr fünf Zoll lang, oval, spitzig, mit einem glattenRande, dick, glänzend, und stehen auf kurzen Stielengerade gegeneinander über; zwischen zwey Blattern ste-het allemal ein breites, rundlichtes, mit einer kurzenSpitze versehenes, grünes Afterblattlein (Stipula). Diegemeinschaftlichen Blumenstielen, welche einzeln in dcnAch-seln der Blatter gegen einander über stehen, sind dickund tebr kurz, und theilen sich gemeiniglich in drey ande-re, evenfaüs dicke und sehr kurze Stiele, wovon jedereine Blume tragt. Die Blumen, von denen sich einenach der andern öfnel, sind sehr groß und schön, einenhalben Schuh lang, und haben bey Tag gar keinenGeruch, bey Nacht aber geben sie einen sich weit umherausbreitenden, sehr angenehmen und erquickenden Gc-vuch von sich; Herr Jacquin hatte einen Zweig mit ei-