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1 (1777) Von den Palmbäumen und andern Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
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254
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2f4 Zwote Classe. Vierter Abschnitt.

Vancal- Blattern des Citroncnbaums, und sind vier bis fünf

bäum. Zoll lang, und zween bis drey Zoll breit. Sie sind ei-nigermassen gcsiedcrt, und stehen zu drey bis sechs Paa-ren, die zuweilen ein schiefes Krcutz machen, an denZweigen gegeneinander über. Anden Enden der Zwei,ge siebet eine Kugel mit Blumen, welche den Köpfender Scabioie oder der Globularia gleichet, und in einemaus vielen Schuppen bestehenden Kelch, eine Menge klei-ner Blümlcin enthalt, die ihr ein zotiges Ansehen ge-ben. DiestS zotige oder wollichte Wesen bleibet auchnoch an der Frucht hangen, welche so groß ist als eineKirsche, und in ihrem Fleische eine Menge Saamcn, wieSand, enthalt. Diese Früchte, wovon allemal eine anjedem Ende eines Zweiges sitzt, sind wegen ihrer Bit- ,terkeit nicht zu essen; die Blatter, welche auch bitter sind, 1braucht man zum Abkühlen in Fiebern, indem man denLeib damit wascht; und das Holz von alten Stammen,welches schön gelb, dicht und fein fascricht ist, tauget zuSchrcincrarbeitcn.

Acht und zwanzigste Gattung.

Port-

landie.

kort-

landia.

Kennzei-chen derGartung.

Der Portlandie. Portiandia,

LINN. Gen. pl. n. 227.

^Nie Kennzeichen dieser Gattung sind: Die Blu-menkrone ist kculen - oder trichterförmig; dieStaubbeutel liegender Lange nach an den Staubfaden;auf die Blume folget eine fünfeckigte, abgestumpfte Saa-menkapscl, welche oben mit dem fünfblattecichte» Kelchegekrönt, und innwendig in zwey Fächer abgetheilt ist, wo-rinnen sie viele, wie Dachziegel auf einander sitzende,Saamen enthalt. Diese Gattung begreift folgendezwo Arten unter sich:

1 ) Groß-